Kürzungen in der Bildung attackieren Bildungschancen und Aufstiegsversprechen — FDP Hanau und Oberbürgermeisterkandidat Henrik Statz unterstützen Forderungen des Hanauer Stadtschülerrats
Die FDP Hanau und der FDP-Oberbürgermeisterkandidat Henrik Statz stellen sich klar hinter die Forderungen des Stadtschülerrats Hanau, die von der Schwarz-roten Landesregierung geplanten Kürzungen im Bildungsbereich zurückzunehmen. Die Freien Demokraten begrüßen ausdrücklich, dass sich Schülerinnen und Schüler selbstbewusst in die bildungspolitische Debatte einbringen und auf die Konsequenzen der Sparpläne aufmerksam machen.
Der Hanauer Stadtschulsprecher Kartike Gahandi hatte sich zuletzt deutlich gegen die geplanten Einschnitte ausgesprochen und vor negativen Folgen für Schülerinnen und Schüler gewarnt. Aus Sicht der FDP zeigt dieses Engagement, wie ernst die Lage wahrgenommen wird.
FDP-Oberbürgermeisterkandidat Henrik Statz erklärt dazu: „Wenn Schülerinnen und Schüler selbst auf die Straße gehen und sich öffentlich gegen Bildungsabbau wehren, sollte die Politik endlich zuhören. Die Sorgen des Stadtschülerrats sind absolut berechtigt. Wer Bildung kürzt, kürzt Zukunft.“ Die FDP Hanau kritisiert insbesondere die geplanten Einschnitte bei der sozialindizierten Lehrkräftezuweisung sowie die Stellenkürzungen an Schulen. Diese träfen ausgerechnet Schulen in sozial herausfordernden Lagen, also dort, wo zusätzliche Unterstützung besonders notwendig ist.
Auch der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Moritz Promny, hatte die Pläne der schwarz-roten Landesregierung bereits deutlich kritisiert: „Haushaltskonsolidierung darf nicht auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler erfolgen, die auf besondere Unterstützung angewiesen sind. Wer es mit Chancengerechtigkeit ernst meint, muss gerade in schwierigen Zeiten in Bildung investieren – nicht kürzen.“ Promny spricht in diesem Zusammenhang von einem „unwürdigen Schauspiel“ der schwarz-roten Koalition in Wiesbaden. Im Kultuspolitischen Ausschuss seien Anträge zur Rücknahme der Kürzungen von der Tagesordnung genommen worden. CDU und SPD scheuten offenbar die inhaltliche Debatte über ihre Sparpläne.
Henrik Statz ergänzt: „Es ist politisch kurzsichtig und sozial ungerecht, ausgerechnet dort zu sparen, wo Schulen mit hoher Armutsgefährdung, großem Integrationsbedarf und besonderem Förderauftrag arbeiten. Schulen in solchen Lagen brauchen mehr Unterstützung, nicht weniger.“
Die geplanten Kürzungen von rund 300 Stellen schwächten gezielt Schulen mit besonders hohem Förderbedarf. Die sozialindizierte Lehrkräftezuweisung sei jedoch ein zentrales Instrument, um Bildungschancen unabhängig von Herkunft zu ermöglichen. „Der Sozialindex steht für das Aufstiegsversprechen unseres Bildungssystems: Herkunft darf nicht über Zukunft entscheiden“, so Statz. „Wer hier kürzt, stellt dieses Versprechen infrage.“
Die FDP Hanau fordert daher gemeinsam mit ihrem Oberbürgermeisterkandidaten:
die geplanten Kürzungen im Bildungsbereich sofort zurückzunehmen, die rund 650 sozialindizierten Lehrkräftestellen dauerhaft zu sichern, sowie Schulen – insbesondere in sozial herausfordernden Lagen – gezielt zu stärken.
Abschließend erklärt Statz: „Die Schülerinnen und Schüler haben recht: Bildung darf nicht zum Sparposten werden. Die Landesregierung muss ihre Pläne korrigieren und für Planungssicherheit sorgen – für Schulen, Lehrkräfte und die junge Generation.“
