Mobilität der Zukunft braucht faire Rahmenbedingungen — FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende und Hanauer Oberbürgermeisterkandidat informieren sich bei MTV Förster in Hanau

V.l.n.r: Henrik Statz, Lars Ebert, Wiebke Knell
27.01.2026

Der Umbau der Mobilität stellt Politik und Wirtschaft vor große Herausforderungen – von Ladeinfrastruktur über Energiepreise bis hin zur Technologieoffenheit. Vor diesem Hintergrund besuchte die Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Wiebke Knell, gemeinsam mit dem Hanauer FDP-Oberbürgermeisterkandidaten Henrik Statz die Firmengruppe MTV Förster in Hanau. Empfangen wurden sie von Geschäftsführer Lars Ebert, zugleich Sprecher der Landesgruppe Mitte des Bundesverbands Freier Tankstellen (bft). Im Mittelpunkt stand die Frage, wie mittelständische Unternehmen den Mobilitätswandel mitgestalten können und welche politischen Rahmenbedingungen dafür nötig sind. Diskutiert wurden Investitionen in Elektromobilität, der Ausbau von Ladeinfrastruktur, hohe Stromnetzgebühren sowie bürokratische Hürden.

Die Firmengruppe MTV Förster betreibt bundesweit 48 Tankstellen- und Elektro-Ladestandorte. Am Unternehmenssitz in Hanau wurden bereits 14 Schnellladestationen installiert, darunter sechs Ultra-Schnelllader mit bis zu 400 kW Leistung. Geschäftsführer Lars Ebert betonte, dass solche Investitionen nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen möglich seien. Überhöhte Netzentgelte und langwierige Genehmigungsverfahren bremsten den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Wiebke Knell würdigte das Engagement des Unternehmens: „Der Mittelstand ist der Motor des Mobilitätswandels. Dafür braucht es Planungssicherheit, weniger Bürokratie und faire Energiepreise.“ Elektromobilität dürfe nicht durch politische Fehlanreize ausgebremst werden. Die FDP setze auf Technologieoffenheit – von Elektro über Wasserstoff bis zu synthetischen Kraftstoffen.

Henrik Statz hob die Bedeutung moderner Mobilitätslösungen für Hanau hervor: „Ich möchte, dass Hanau eine Modellstadt für moderne und auch technologieoffene Mobilität wird.“ Investitionen in Schnelllade-Infrastruktur und alternative Kraftstoffe stärkten Umwelt, Wirtschaft und Standortattraktivität. Er kündigte an, sich für eine konsequente Unterstützung solcher Projekte einzusetzen.

Abschließend waren sich Knell und Statz einig, dass der Mobilitätswandel nur im Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft gelingen kann – mit kontinuierlichen Investitionen und verlässlichen politischen Rahmenbedingungen in Hanau, Hessen und darüber hinaus.