Koalition verständigt sich auf weiteres Vorgehen
Am Mittwoch trafen sich die Koalitionäre von SPD, CDU und FDP zur gemeinsamen Koalitionsrunde, um das weitere Vorgehen zur Nachbesetzung der offenen Stelle im hauptamtlichen Magistrat zu besprechen. Diese Nachbesetzung ist nötig geworden, nachdem Bürgermeisterin Isabelle Hemsley als Staatssekretärin ins Hessische Innenministerium abberufen wurde.
Im Koalitionsvertrag war das Bürgermeisteramt an die Personalie Hemsley gekoppelt. Mit ihrem Weggang galt es nun die Nachfolge zu klären. Man einigte sich darauf, dass der Bürgermeisterposten der SPD zufällt und die Hanauer CDU den Posten des hauptamtlichen Stadtrats erhält. Bürgermeister soll der amtierende Stadtrat Andreas Jäger werden, auf seinen Posten soll Jens Böhringer folgen, der in dieser Woche einstimmig von der Hanauer CDU zur Nachfolge im hauptamtlichen Magistrat gewählt wurde.
„In der Regel fällt der stärksten Fraktion der Posten des Bürgermeisters zu. In den Koalitionsverhandlungen vereinbarten wir, dass dieser Posten an Isabelle Hemsley gehen soll. Wir halten uns an diese Vereinbarung“, so Jens Böhringer.
„Ich danke den Koalitionären für die zügige und einvernehmliche Verständigung auf die Nachbesetzung im hauptamtlichen Magistrat. Die Koalition hat damit gezeigt, dass sie schnell handlungsfähig ist, um die Arbeit für die Brüder-Grimm-Stadt verantwortungsvoll weiterzuführen“, betont der SPD-Fraktionsvorsitzende Kevin Kuntz.
„Wir sind sehr zuversichtlich, dass der hauptamtliche Magistrat in seiner künftigen Aufstellung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Koalition auch weiterhin mit voller Kraft und Verlässlichkeit für die Hanauer Bürgerinnen und Bürger arbeiten werden“, sagt FDP-Stadtverordneter Henrik Statz
Im weiteren Verlauf der Sitzung verständigte sich die Koalition gemeinsam auf den weiteren Zeitplan bis zur Wahl des Magistrats. Diese soll im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung am 07. Dezember stattfinden.
Abschließend bedankten sich die Koalitionäre bei Isabelle Hemsley für ihre geleistete Arbeit für Hanau im hauptamtlichen Magistrat und wünschen ihr für ihre neue Aufgabe alles erdenklich Gute.
„Es ist ein gutes Gefühl eine Hanauerin an so prominenter Stelle in der Landesregierung zu wissen“, so die Koalitionäre.
