FDP Hanau setzt beim Neujahrsempfang auf Zuversicht, Leistungsfreude und politisches Miteinander — FDP Bundesgeneralsekretärin Nicole Büttner fordert Entfesselung der Leistungsbereiten – Oberbürgermeisterkandidat Statz lobt Hanauer Politikklima

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Henrik Statz, Oberbürgermeisterkandidat der Hanauer Liberalen

Mit einem gut besuchten Neujahrsempfang ist die FDP Hanau politisch und inhaltlich ins neue Jahr gestartet. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft verfolgten die Impulse zu den aktuellen Herausforderungen und Perspektiven für Hanau, Deutschland und Europa.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Reden des FDP-Vorsitzenden in Hanau und Oberbürgermeisterkandidaten Henrik Statz sowie der Bundesgeneralsekretärin der FDP, Nicole Büttner. Statz wandte sich deutlich gegen das weitverbreitete politische „Schlechtreden“ des Landes. Deutschland sei trotz aller unbestrittenen Probleme weiterhin stark: getragen von einer hochkompetenten, innovativen und breit aufgestellten Unternehmenslandschaft. Wer das Land permanent kaputtrede, verhindere Reformen, statt sie voranzubringen.

Zugleich hob Statz das politische Klima in Hanau hervor. Die Bürgerinnen und Bürger profitierten von einem im regionalen Vergleich nahezu einzigartigen konstruktiven Miteinander der demokratischen Kräfte. Dieses politische Ökosystem erzeuge in hoher Frequenz konkrete Ergebnisse, statt sich in Polarisierung und Blockade zu verlieren. Diese Einschätzung teilte auch Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, der in seinem Grußwort die sachorientierte Zusammenarbeit im Stadtparlament ausdrücklich würdigte.

Einen inhaltlichen Höhepunkt setzte die FDP-Generalsekretärin und Start-up-Unternehmerin Nicole Büttner. Sie forderte eine konsequente Entfesselung der Leistungsbereiten in Deutschland. Bürokratie, administrative Aufwände und Dokumentationspflichten hätten ein Maß erreicht, das Innovationen bremse und Wachstum verhindere. Deutschland scheitere zunehmend am eigenen Anspruch, Bürokratie abzubauen, während andere Wirtschaftsnationen die Krisen der vergangenen Jahre deutlich besser bewältigt hätten.

Kritisch äußerte sich Büttner auch zur Europäischen Union. Diese verliere sich zu oft im Bürokratiedschungel und verkenne dabei ihre eigenen Erfolge. Für ein zukunftsfähiges Europa brauche es wieder mehr Fokus auf Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Dynamik.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Rede war die Migrationspolitik. Deutschland werde auf absehbare Zeit qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland benötigen, um Innovationen zu skalieren und Wohlstand zu sichern. Gleichzeitig müsse es gelingen, die bereits im Land lebenden Migrantinnen und Migranten besser in das Bildungssystem zu integrieren und gezielt zu qualifizieren.