FDP Hanau stellt sich neu auf: Marc Schmidt folgt auf Henrik Statz als Vorsitzender

vom
Holger B. Vogt (rechts) mit den neu gewählten Mitgliedern des Vorstands der Hanauer Liberalen (v.l.): Dr. Michael Weller, Europabeauftragter, Dr. Michael Heinrich, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands, Marc Schmidt, Vorsitzender des Kreisverbands, Sebastian Bach, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands.

Die FDP Hanau hat auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung die personellen und inhaltlichen Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Die Mitglieder wählten Marc Schmidt zum neuen Vorsitzenden des FDP-Kreisverbandes Hanau. Er folgt auf Henrik Statz, der nach über acht Jahren an der Spitze der Hanauer Liberalen nicht erneut für den Vorsitz kandidierte.

Mit der Neuaufstellung will die FDP Hanau die Lehren aus der Kommunalwahl ziehen und sich personell wie inhaltlich für die kommenden Jahre neu ausrichten. Ziel ist es, Partei- und Mandatsarbeit stärker voneinander zu trennen, neue liberale Persönlichkeiten sichtbarer zu machen und die Verankerung in den Hanauer Stadtteilen weiter auszubauen.

„Ich freue mich über das Vertrauen der Mitglieder und sehe die Wahl als Auftrag, die FDP Hanau organisatorisch zu stärken und politisch klarer zu profilieren“, erklärt Marc Schmidt. „Wir wollen eine liberale Kraft sein, die Verantwortung übernimmt, wirtschaftliche Vernunft einbringt und zugleich eigene Akzente für eine moderne, lebenswerte Stadt setzt.“

Neues Vorstandsteam verbindet Erfahrung und Erneuerung

Unterstützt wird Schmidt von den neu gewählten stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Michael Heinrich aus Mittelbuchen und Sebastian Bach aus Wolfgang. Dr. Michael Weller aus Hanau Nordwest wurde zum Europabeauftragten gewählt. Holger B. Vogt bleibt als erfahrene Konstante Teil des geschäftsführenden Vorstandes. Henrik Statz bleibt der FDP Hanau als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung erhalten und wird dort gemeinsam mit Holger B. Vogt die Politik der Stadt Hanau auch künftig maßgeblich mitgestalten.

„Mit dieser Mannschaft verbinden wir Erfahrung, Erneuerung und kommunalpolitische Kompetenz“, betont Schmidt. „Die FDP Hanau verfügt über viele engagierte und kompetente Köpfe. Wir wollen künftig noch stärker als Ansprechpartner und Kümmerer vor Ort wahrgenommen werden und gleichzeitig selbstbewusst liberale Positionen mit deutlich mehr Sichtbarkeit für unsere Stadt vertreten.“

Marc Schmidt bringt kommunalpolitische Erfahrung mit

Marc Schmidt gehört einer neuen Generation an, bringt aber umfangreiche politische Erfahrung mit. Der studierte Betriebswirt war langjähriger Vorsitzender der Jungen Liberalen in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis. Seit 2018 ist er durchgängig im Vorstand der FDP Hanau aktiv gewesen und war bis zur Kreisfreiheit Hanaus zudem als stellvertretender Vorsitzender Mitglied im Kreisvorstand der FDP Main-Kinzig. Darüber hinaus arbeitete Schmidt als Büroleiter von Dr. Stefan Naas, dem Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, und sammelte dort wertvolle Erfahrungen auf unterschiedlichen politischen Ebenen.

Henrik Statz bleibt FDP Hanau erhalten

Der bisherige Vorsitzende Henrik Statz dankte allen Mitgliedern für die konstruktive Zusammenarbeit. „Die Zusammenarbeit war geprägt von Respekt, Verlässlichkeit und dem gemeinsamen Willen, Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen. Das ist gerade in politisch und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein wichtiges Signal“, erklärte Statz.

Statz hatte den Vorsitz der Hanauer FDP im Jahr 2018 übernommen. In seine Amtszeit fielen unter anderem der Einzug in die Hanauer Stadtverordnetenversammlung, die erfolgreiche Regierungsbeteiligung ab 2021 sowie die Mitgestaltung zentraler kommunalpolitischer Entscheidungen. 

Politischer Neustart für eine starke liberale Stimme

Mit den personellen Veränderungen an der Spitze und der Zustimmung zum Koalitionsvertrag sieht sich die FDP Hanau gut aufgestellt, um einen politischen Neustart einzuleiten und die liberale Stimme in Hanau wieder zu stärken. „Wir wollen die Unabhängigkeit der Hanauer FDP von Landes- und Bundespolitik nutzen, um die Interessen unserer Stadt noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen“, so Schmidt.