Programm der FDP Hanau zur Kommunalwahl 2026
Vorwort:
Hanau hat viele Möglichkeiten – wenn wir den Mut haben, kluge Entscheidungen mit Augenmaß zu treffen. Unser Programm ist ein Angebot an alle, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Getragen von Optimismus und Zuversicht. Für ihre Stadt, für sich selbst, für andere.
Hanau ist eine Stadt, die anpackt. In den vergangenen Jahren hat die Stadt bewiesen, dass sie Wandel gestalten kann: Die Innenstadt wurde neu gedacht, moderne Wohnquartiere sind entstanden, ehemalige Militärflächen wurden erfolgreich umgewandelt, Schulen wurden saniert und neu gebaut. Die Ansiedlung von Rechenzentren zeigt: Hanau ist wirtschaftlich relevant und zukunftsorientiert. Der nächste Schritt – die Kreisfreiheit – gibt uns mehr Verantwortung, aber auch mehr Spielraum, um wichtige Entscheidungen endlich vor Ort zu treffen.
Mit diesen Chancen wächst jedoch auch die Verantwortung, mit den Ressourcen klug umzugehen. Denn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich verschärft. Nach Rekordjahren bei der Gewerbesteuer 2024 und 2025, folgen konjunkturell schwierige Jahre, so dass – zumindest temporär – seit 32 Jahren an den Hebesätzen nachjustiert werden muss.
Der Haushalt wird enger, die schwarz-roten Regierungen im Bund, im Land Hessen sowie im Main-Kinzig-Kreis greifen den Kommunen und den Bürgern tief in die Tasche, freiwillige Leistungen als DNA der Daseinsvorsorge geraten unter Druck, Investitionen müssen klar priorisiert werden. Mit der zynischen Vorstellung, dass Hanau in die Kreisfreiheit “hineinwachse,” reißt die hessische Landesregierung in den kommenden Jahren ein nicht zu schließendes Loch in den Hanauer Haushalt. Gleichzeitig muss Hanau weiter in seine Attraktivität und seine Infrastruktur investieren, um als Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiv zu bleiben.
Wir Freie Demokraten wollen diese Herausforderungen nicht verwalten – wir wollen sie gestalten. Wir wollen dem Kurs eine andere Richtung geben, einen selbstbewusst optimistischen Kurs, der sich an denen orientiert, die dieses Land, diese Stadt und ihren Alltag tragen: der leistungsbereiten Mitte. Menschen, die arbeiten, ausbilden, unternehmen, Verantwortung übernehmen – für ihre Familien, ihr Umfeld, ihr eigenes Leben. Für sie muss Hanau ein stabiler und verlässlicher Ort bleiben. Ein Ort, der Freiräume schafft, statt neue Hürden aufzubauen. Eine Stadt, die funktioniert.
Unser Versprechen an diese Menschen ist: Wir sichern Chancen – und lassen Leistung wirken.
Das heißt konkret:
- Wir wollen die Einnahmeseite der Stadt durch die gezielte Stärkung des Wirtschaftsstandorts Hanau steigern, in dem wir sowohl für produzierendes Gewerbe aber auch für den Dienstleistungssektor, für das Handwerk und digitale Geschäftsmodelle beste Bedingungen vor Ort schaffen, sei es bei der Bereitstellung neuer Flächen, über die Arbeitsmarktpolitik bis zur Sicherstellung der Energie- und Wärmeversorgung
- Wir wollen die Gewerbesteuereinnahmen oberhalb 120 Mio Euro stabilisieren – durch Stärkung unserer großen Industrieunternehmen sowie durch eine Willkommenskultur für Gründungen und gezielte Neuansiedlungen, vor allem im Mittelstand und bei Start-Ups
- Wir erkennen an, dass durch die finanzielle Schlechterstellung durch das Land Hessen, temporär die Anpassung kommunaler Steuern als Ultima Ratio genutzt werden muss, um Pflichtaufgaben zu erfüllen und weiter politisch gestalten zu können. Sobald Hanau wieder die Zuweisungen erhält, die ihr als kreisfreie Großstadt zustehen, müssen potenziell entstehende Mehrbelastungen zurückgenommen werden
- Wir setzen auf exzellente Bildung – von der frühkindlichen Bildung mit Sprachförderung über starke Schulen bis hin zur Weiterentwicklung der Brüder-Grimm-Berufsakademie als Hochschulangebot
- Wir wollen eine Innenstadt, die wieder zum Ort für alle wird – durch Aufenthaltsqualität, Sicherheit, Sauberkeit und wirtschaftliche Attraktivität, so dass die Bürger Initiativen entwickeln können, statt Gewährung von Quersubventionen in zum Teil auslaufende Geschäftsmodelle
- Wir stärken und entwickeln den Gesundheits- und Klinikstandort Hanau durch gezielte Investitionen – damit die stationäre und ambulante medizinische Versorgung für alle erreichbar bleibt
- Wir eröffnen mit dem Haus rund um das Erwerbsleben Chancen zur Arbeit und Qualifizierung – fordern aber auch Mitwirkung, Eigenverantwortung und Leistung
- Wir setzen bei Integration auf klare Regeln: Eigenmotivation, Spracherwerb, Bildung, Anerkennung unserer Werte und Arbeitsmarktintegration – nicht auf Passivität und Anspruchshaltung
- Wir stärken das Ehrenamt, den Sport, die Vereine – weil sie Werte vermitteln, die unsere Gesellschaft zusammenhalten
- Wir halten die Stadt mobil und entwickeln den Verkehr pragmatisch und ideologiefrei weiter – für alle, die jeden Tag in Hanau unterwegs sind, beruflich oder privat
- Wir treiben Energiepolitik und Klimaschutz mit Innovation, Technologie und Vernunft voran – nicht mit Überforderung oder Verboten
- Wir setzen auf Vielfalt und Demokratie – getragen von der bürgerlichen Mitte, nicht von politischen Rändern oder Identitätsdebatten
- Wir ertüchtigen die Resilienz der Stadt gegen Naturkatastrophen wie Starkregen, Hochwasser und Trockenheit, aber auch gegen Angriffe auf die kritischen Infrastrukturen wie Strom, Wasser, Wärme und Kommunikation
Wir wollen, dass sich Leistung in Hanau lohnt. Wir wollen, dass Fortschritt möglich bleibt. Und wir wollen, dass Hanau eine Stadt ist, in der die Mitte der Gesellschaft zählt.
1. Wirtschaft in Hanau: Chancen nutzen, Wachstum ermöglichen
Hanau ist wirtschaftlich stark – und hat das Potenzial, noch stärker zu werden. Unsere Stadt verfügt über eine traditionsreiche Industrie, eine leistungsfähige und innovationsfreudige mittelständische Wirtschaft sowie über hochqualifizierte Fachkräfte. Cluster in Bereichen wie Materialtechnologie, Gesundheit, Logistik und Digitalwirtschaft sind längst überregional sichtbar. Hanau hat sich als wirtschaftliches Rückgrat in der Rhein-Main-Region etabliert – und steht dennoch vor strukturellen Herausforderungen, die wir jetzt aktiv anpacken müssen.
Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie, stockende Verwaltungsprozesse und Engpässe bei der Gewerbeflächenentwicklung bremsen das Wachstum. Hier kann eine Kommune eigene Akzente setzen. Hinzu kommen hohe Energiepreise, bundesweit hohe Lohnstückkosten und eine zunehmende Planungsunsicherheit, die Investitionen der Unternehmen hemmen. Wenn wir diesen Entwicklungen nicht entschlossen begegnen, gefährden wir nicht nur unsere wirtschaftliche Dynamik, sondern in der Konsequenz auch soziale Teilhabe, Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven.
Wir Freie Demokraten wollen das ändern. Unser wirtschaftspolitischer Ansatz setzt auf Vernunft, Verlässlichkeit und Freiheit – nicht auf immer neue Auflagen und Belastungen. Wir wollen:
- Verwaltungsprozesse verschlanken und die Stadtverwaltung zum echten Partner der Unternehmen machen.
- Die Gewerbesteuer stabilisieren – denn finanzielle Planbarkeit ist Voraussetzung für Investitionen.
- Gezielt Gewerbeflächen entwickeln, die digitale Infrastruktur und eine verlässliche Energieversorgung ausbauen, damit neue Geschäftsmodelle vor Ort entstehen und wachsen können.
- Die Ansiedlung von Rechenzentren und technologiegetriebenen Unternehmen nutzen, um Hanau als Knotenpunkt für Zukunftswirtschaft zu stärken.
- Start-ups, Handwerk und Mittelstand gleichermaßen fördern, statt sie durch Vorgaben und Genehmigungshürden auszubremsen.
Wir stehen für eine Wirtschaftspolitik, die lokal Chancen schafft – für Gründerinnen, für Selbstständige, für Familienbetriebe, für Fachkräfte und für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Hanau soll ein Ort sein, an dem aus guten Ideen erfolgreiche Unternehmen werden – und aus mutigen Entscheidungen langfristiger Wohlstand entsteht. Wir wollen junge Ideen mit Kapitalgebern zusammenbringen.
Denn Wohlstand entsteht nicht durch Umverteilung von vorhandenen, sondern durch Wachstum und neu geschaffenes. Und Wachstum entsteht dort, wo Menschen frei denken, unternehmerisch handeln und in ihre Zukunft investieren können. Genau dafür wollen wir in Hanau die besten Voraussetzungen schaffen.
2. Mittelstand, Selbständige und Handwerk: Rückgrat stärken, Freiheit schaffen
Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft – auch und gerade in Hanau. Ob Familienbetrieb, Handwerk, Freiberufler oder innovative Start-ups: Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, sichern Wertschöpfung vor Ort und tragen Verantwortung für Mitarbeiter, Kundschaft und die Stadtgesellschaft. Es sind genau diese Menschen, die anpacken, investieren, ausbilden und tagtäglich unser wirtschaftliches Fundament stärken. Für uns Freie Demokraten ist klar: Wer die Mitte trägt, verdient politische Rückendeckung – nicht neue Hürden.
Wir wollen Hanau zur unternehmerfreundlichsten Stadt Hessens weiterentwickeln – verlässlich, digital, wachstumsorientiert. Das heißt für uns:
Keine zusätzlichen kommunalen Auflagen und keine übergriffigen lokalen Satzungen.
- Schnellere Verfahren, weniger Bürokratie und eine Verwaltung, die als Dienstleister denkt – und sich Unternehmen partnerschaftlich annimmt, um gemeinsame Ziele zu realisieren
- Mit privatwirtschaftlichen Anbietern digitale Infrastruktur ausbauen, damit unternehmerische Ideen nicht an Technik oder Tempo scheitern
- Existenzgründungen erleichtern – durch einfache Verfahren, mehr Sichtbarkeit und gezielte Förderung im Rahmen kommunaler Möglichkeiten.
Besonders das Handwerk verdient unsere Unterstützung. Es ist nicht nur Traditionsträger, sondern auch ein zentraler Akteur bei Zukunftsaufgaben wie Klimaschutz, Digitalisierung und energetischer Sanierung. Wir wollen dem Handwerk mehr Luft zum Arbeiten geben: mit weniger Vorschriften, gezielter Fachkräftesicherung und besserer Nachwuchsförderung. Dazu gehört auch eine starke duale Ausbildung, die wir in Hanau ausbauen und aufwerten wollen.
Selbstständige und Solo-Unternehmer leisten viel, tragen Risiken und sind oft Pioniere neuer Geschäftsmodelle – vom Kreativbereich bis zur digitalen Dienstleistung. Wir setzen uns für faire Rahmenbedingungen ein, die Mut belohnen, statt bremsen: mehr Rechtssicherheit, weniger Belastung, mehr Respekt. Hanau soll ein Ort sein, an dem Ideen nicht im Formulardschungel untergehen, sondern zu erfolgreichen Unternehmungen wachsen.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen unternehmerisches Denken in Hanau nicht nur ermöglichen – wir wollen es fördern. Denn nur mit einem starken Mittelstand, einem freien Handwerk und mutigen Selbstständigen bleibt Hanau wirtschaftlich unabhängig, stabil und zukunftsfähig.
Unsere Ideen:
- Entwicklung des Hauptbahnhofareals als Leuchtturmprojekt für modernes Wohnen, Lernen und Arbeiten mit bester Mobilitätsinfrastruktur und starken privatwirtschaftlichen Partnern
- Hanau soll eine echte Gründerstadt mit kurzen Wegen, einem aktiven Standortmarketing, schlanken Genehmigungsverfahren und einem ehrenamtlichen Beraternetzwerk werden
- Flächendeckender Glasfaserausbau für datenintensive digitale Geschäftsmodelle der Zukunft wie Künstliche Intelligenz
- Ausweisung neuer Gewerbegebiete in Klein-Auheim und Wolfgang für kleine, mittlere und große Unternehmen
- Ausbau des Berufsbildungs- und Technologiezentrums zum Best-in-class-Modell für berufliche Bildung mit eigenem Azubi-Campus
- Stärkung der erfolgreichen Cluster Materialtechnik, Chemie und Medizinprodukte
- Gezielte Ansiedlung von Digitalunternehmen sowie Start-Ups mit großem Rechenleistungsbedarf und maximalen Datengeschwindigkeiten wie bspw. KI-Unternehmen
- Stärkung der Wirtschaftsförderung als Netzwerk für Unternehmen, Dienstleister, Gründer, Immobilienentwickler für besseren Austausch, neue Ansiedlungen und Unternehmensnachfolge
- Bürokratieabbau auf allen Verwaltungsebenen zur Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungen und Verfahren
- Weiterentwicklung des Hanauer Hafens als zentralen Umschlagplatz von Schiff auf Schiene und Lastverkehr
- Sicherung der Energie- und Wärmeversorgung für Hanaus Digital- und Industrieunternehmen
3. Kommunale Finanzen: Solide haushalten, nachhaltig gestalten
Gestalten kann nur, wer finanziell handlungsfähig bleibt. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten, in denen vom Bund und Land immer mehr Aufgaben auf die Kommunen abgewälzt werden, ohne diese solide duchzufinanzieren, braucht Hanau eine Finanzpolitik mit klarem Kompass – verantwortungsbewusst, vorausschauend und wachstumsorientiert.
Das Land Hessen stellt Hanau in den kommenden Jahren finanziell deutlich schlechter als es der Stadt zusteht, wodurch der kommunale Haushalt massiv unter Druck gerät. Die fehlende Anerkennung der notwendigen Leistungsfähigkeit, das Nichtvorankommen bei der Neuregelung des kommunalen Finanzausgleichs sowie das intransparente Zensusverfahren setzen Hanau ohne eigenes Verschulden massiv unter Druck. Sollte die hessische Landesregierung an diesem Kurs festhalten, ist der Rechtsweg zu prüfen.
Darüber hinaus stehen wir Freie Demokraten für solide Haushaltsführung, die Handlungsspielräume sichert, statt sie durch kurzfristige Symbolpolitik zu verspielen.
Nach Jahren mit Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer zeigt sich, wie stark Hanau von der wirtschaftlichen Konjunktur abhängt. Sinkende Einnahmen werden auf steigende Ausgaben treffen – das verlangt Disziplin, Prioritätensetzung und Mut zur Fokussierung.
Die Kreisfreiheit bietet uns dabei neue Möglichkeiten: Verwaltungsprozesse können effizienter, Entscheidungswege kürzer und Ausgaben gezielter gesteuert werden. Diese Chancen müssen wir konsequent nutzen.
Unser Ziel: kluge Investitionen für Verkehrsinfrastruktur, Bildungseinrichtungen, Energieversorgung und Flächen, statt neue Schulden, Ausgaben mit Wirkung statt konsumtive Prestigeprojekte. Die knapper werdenden Mittel gehören in die Zukunftsthemen – in Bildung, Infrastruktur, Sicherheit, Digitalisierung und wirtschaftliche Entwicklung. Dort entsteht der größte Hebel für die langfristige Finanzkraft unserer Stadt.
Für uns steht fest: Die leistungsbereite Mitte darf nicht übermäßig zur Kasse gebeten werden, weil Politik es an Prioritätensetzung fehlen lässt. Deshalb akzeptieren wir Erhöhungen kommunaler Steuern maximal als temporäre Maßnahme, aber nicht als Automatismus. Hanau braucht eine Finanzpolitik, die Freiräume für wirtschaftliche Dynamik schafft – keine unzumutbaren Belastungen.
Solide Finanzen sind kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung dafür, dass Hanau lebenswert, investitionsfähig und generationengerecht bleibt. Wir Freie Demokraten wollen, dass unsere Stadt auch morgen noch gestalten kann – mit Verlässlichkeit, unternehmerischem Denken und einem klaren Blick für das Machbare.
Unsere Ideen:
- Stärkung der städtischen Einnahmenseite durch gezielte Unternehmensneuansiedlungen
- Überprüfung sämtlicher freiwilligen Leistungen auf Wirtschaftlichkeit und Wirkung
- Anpassung kommunaler Steuern und Abgaben nur als Ultima Ratio. Potenziell notwendige Erhöhungen müssen schnellstmöglich zurückgenommen werden – Gebühren müssen weiterhin kostendeckend bleiben
- Überprüfung aller Verwaltungsleistungen, ob diese zukünftig personalarm, digital und/oder mit Hilfe von KI abgebildet werden können
- Nutzung der Kreisfreiheit als Chance, notwendige Verwaltungsstrukturen von Beginn an effizienter und ohne zusätzliche, personelle Ressourcen zu denken
- Ausbau der interkommunalen und regionalen Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen, bspw. bei der Organisation von Verwaltungsstrukturen, in der Abfallwirtschaft oder bei notwendigen Infrastrukturen wie Feuerwehr
- Einsetzen eines Fördermittel-Lotsen, um konzentriert und konzertiert Fördermöglichkeiten von Land, Bund und EU zu prüfen, zu beantragen und zu sichern
- Ambitionierter Bürokratieabbau in allen Verwaltungseinheiten, Eigenbetrieben und städtischen Unternehmen
- Sukzessive Abschaffung von Doppelstrukturen in kommunalen Unternehmen und zunehmende Bündelung von Aufgaben wie heute schon im IT-Support
4. Weltbeste Bildung in Hanau: Faire Chancen von Anfang an
Bildung ist der entscheidende Schlüssel für persönlichen Aufstieg, gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. Deshalb verstehen wir Freie Demokraten Bildung nicht als Pflichtaufgabe, sondern als echte Priorität – und wollen Hanau zu einer Stadt machen, in der jedes Kind, jeder Schüler, jeder junge Mensch das Beste aus seinen Talenten machen kann.
Hanau ist Bildungsstadt – mit einem starken Netzwerk aus Kitas, Grundschulen, weiterführenden Schulen, Berufsschulen und mit der Brüder-Grimm-Berufsakademie als Hochschule mit regionaler Strahlkraft. Doch Bildungsqualität entsteht nicht durch Strukturen allein. Sie entsteht dort, wo Leistung zählt, Individualität gefördert wird und Pädagogik auf moderne Lernbedingungen trifft.
Wir wollen eine konsequent durchdachte Bildungskette – von der frühkindlichen Förderung in gut erreichbaren, gut ausgestatteten Kitas über verlässliche Ganztagsangebote an Grundschulen bis hin zu weiterführenden Schulen, die anspruchsvolle Bildung ermöglichen und Talente gezielt begleiten. Die beste Bildung muss überall dort stattfinden, wo Kinder leben – unabhängig von Stadtteil oder Herkunft.
Berufliche Bildung verdient die gleiche Wertschätzung wie akademische Laufbahnen. Wir wollen Hanau zum führenden Standort für duale Ausbildung und digitale Berufsbildung in der Region machen – mit einer Exzellenzinitiative für Handwerk und Technik, einem Azubi-Campus mit bezahlbarem Wohnraum und einem Zentrum für digitale Berufskompetenzen.
Gleichzeitig sehen wir die wachsenden Herausforderungen: Wartezeiten bei Kita-Plätzen, angespannte Schulstandorte, steigender Integrationsbedarf, fehlende Sprach- und Sozialkompetenzen. Hier braucht es Pragmatismus, Tempo und vor allem: Fokus auf das, was wirkt. Wir fordern zukunftssichere finanzielle Ausstattungen für jede Schule, mehr pädagogische Eigenverantwortung, eine moderne digitale Infrastruktur und klare Bildungsstandards. Denn wir wollen nicht Gleichheit im Ergebnis, sondern Chancengleichheit im Zugang – für faire Bildungswege und echten Aufstieg.
Wer Hanau zukunftsfest machen will, muss in Köpfe investieren. Für uns Freie Demokraten steht fest: Bildung beginnt vor Ort – und sie darf nie zum Nadelöhr für gesellschaftliche Teilhabe oder wirtschaftlichen Erfolg werden. Wir setzen auf eine Bildungspolitik, die fordert, fördert und begeistert – für die Leistungsbereiten von heute und die Talente von morgen.
Unsere Ideen:
Schulen:
- Stärkung des Schulstandorts Hanaus durch ein zusätzliches Gymnasium in Hanau Nordwest mit eigenem Bildungscampus
- Hanaus Schulen sollen Leuchttürme der Bildung werden – Die Schulen sollen stärker Profile und Schwerpunkte herausarbeiten können, um gezielte Angebote zu schaffen
- Weiterer Ausbau pädagogisch und räumlich hochwertiger (Ganztags-)Betreuungsangebote in Grundschulen und weiterführenden Schulen
- Stärkung des Freiwilligenengagements: Investitionsbeträge von Fördervereinen in Bewegungsangebote, Infrastruktur und (digitale) Ausstattung sollen vom Schulträger verdoppelt werden – Für Schulen ohne aktive Fördervereine soll ein Fond eingerichtet werden, über den auch hier Mittel zu Verfügung gestellt werden können
- Stärkung der Zusammenarbeit von Vereinen, Schulen und Kitas, um Nachmittagsangebote übergreifend attraktiver und vielfältiger zu gestalten. Öffentliche Mittel für die Nachmittagsbetreuung sollen auch den Vereinen für die Bezahlung ihrer Übungsleiter zugutekommen
- Einrichtung einer ausreichenden Anzahl von Vorklassen an Hanaus Grundschulen im gesamten Stadtgebiet mit Fokus auf Sprachförderung, um wohnortnahe Angebote sicherzustellen. Fehlende Sprachkenntnisse einzelner dürfen nicht den Lernfortschritt ganzer Grundschulklassen behindern
- Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft, z.B. Altmeistern, für einen Werkunterricht als Nachmittagsbetreuung an Schulen
- MINT-Werkstätten als offene Maker Spaces für Jugendliche
- Enge Kooperationen mit Bildungsträgern wie der Kathinka-Platzhoff-Stiftung
- Frühkindliche Bildung: Einstellungsoffensive – auch mehr internationale Fachkräfte wie bereits im Kita Bereich pilotiert
- Konzept „selbständige Schule“ an größeren Schulen (Karl-Rehbein-Schule, Hohe Landesschule, Otto Hahn Schule, Schulzentrum Hessen-Homburg, Lindenau Schule) pilotieren und mit Chancenbudget ausstatten
- Optimale Ausstattung der Schulen des Startchancenprogramms
- Bibliothekskonzepte an den Schulen weiterentwickeln – Schulbibliotheken besser anschließen und personell ausstatten
- Finanzielle Unterstützung von Sanitäterausbildungen in Schulen
- Aufrechterhalten der Wahlfreiheit zwischen inklusiver Schule und Förderschule für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen
Kitas:
- Ausbildungs- und Einstellungsoffensive für Betreuerinnen und Betreuer in Hanaus Kitas – Ausweitung des Anwerbungsprogramms qualifizierter ausländischer Betreuungsfachkräfte
- Ausbau verbindlicher Sprachförderung in Kitas, um Sprachprobleme nicht in die Grundschulen zu verschleppen
- Forcierung alternativer Trägerschaften von Kitas, um Betreuungsschlüssel zu verbessern und wohnortnahe Angebote sicherstellen zu können
- Bedarfsgerechte Ausweitung der Betreuungszeiten in Kitas für berufstätige Eltern
Hochschule und Volkshochschule:
- Stärkung der Brüder Grimm Berufsakademie als Hanaus Hochschulangebot mit zusätzlichen Fakultäten
- Verbesserung der Zusammenarbeit von Hochschulen, Forschung und Industrie in den Kompetenzthemen Materialtechnik, Kreislaufwirtschaft und Informatik
- Strategische Kooperationen mit Unternehmen vor Ort für Praxisnähe generell und für effiziente duale Studiengänge
- Ausbau und Weiterentwicklung der Volkshochschule als modernes Bildungsangebot mit Schwerpunkt im Spracherwerb – vor Ort und digital
- Trägerübergreifende Konzeption für „Lebenslanges Lernen“ (Schulen, VHS, Vereine, Bildungsstiftungen etc.)
Berufliche Bildung:
- Stärkung der beruflichen Bildung durch neues Berufsbildungs- und Technologiezentrum mit angeschlossenem Campus
- Installieren eines Beratungsangebots für Studienabbrecher in Kombination mit dem Haus rund um das Erwerbsleben
5. Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: Raum für Ideen. Tempo für Fortschritt.
Hanau hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten eindrucksvoll bewiesen, was mit einem klaren Zukunftsbild und partnerschaftlicher Zusammenarbeit möglich ist. Ob beim Umbau der Innenstadt, der Entwicklung ehemaliger US-Militärflächen oder Projekten wie dem Pioneer-Areal und dem Bautz-Gelände in Großauheim – unsere Stadt hat sich den Wandel nicht nur zugetraut, sondern aktiv gestaltet. Diese Erfolge sind kein Zufall, sondern Ergebnis kluger Entscheidungen, mutiger Investorinnen und Investoren – und einer Stadtgesellschaft, die Zukunft will.
Doch die großen Entwicklungsflächen werden weniger, und damit rückt der Bestand in den Mittelpunkt. Für uns Freie Demokraten ist klar: Die nächste Phase der Stadtentwicklung in Hanau braucht mehr denn je Tempo, Ideenreichtum und ein Bekenntnis zur Qualität. Wir wollen Quartiere stärken, kurzen Wegen den Vorrang geben und Hanau sowie sämtliche Stadtteile nach dem Vorbild einer 15-Minuten-Stadt weiterdenken – mit Wohnen, Arbeit, Bildung, Nahversorgung und Freizeit in erreichbarer Nähe.
Bauen, bauen, bauen.
Wir stehen für ein modernes, bezahlbares und flexibles Bauen – ohne Ideologie, aber mit klarem Blick auf die Bedürfnisse der Menschen. Wir wollen Planungsprozesse beschleunigen, Baukosten senken und bürokratische Hürden abbauen.
Die neue Hessische Bauordnung schafft neue Spielräume – diese müssen nun auf kommunaler Ebene mutig genutzt werden: durch digitale Baugenehmigungen, modulare Bauweisen, Nachverdichtung, Aufstockung und die Anwendung des Gebäudetyps E, den wir als Beispiel für unbürokratisches und kosteneffizientes Bauen auch in Hanau etablieren wollen.
Gleichzeitig setzen wir auf ein neues Selbstverständnis der Bauverwaltung: Nicht als Hürde, sondern als Ermöglicher. Wir wollen eine wirtschafts- und bürgerfreundliche Verwaltung, die als Dienstleister der Menschen agiert – digital, lösungsorientiert und im Dialog.
Wohnraum entsteht nicht durch politische Dekrete, sondern durch Menschen, die investieren, bauen, modernisieren – wir wollen diese Menschen unterstützen, nicht aufhalten.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf Hanaus Innenstadt und die Stadtteilzentren: Viele Gebäude stammen aus der Nachkriegszeit, wurden mit einfachsten Mitteln errichtet und genügen heutigen baulichen, energetischen und städtebaulichen Anforderungen nicht mehr. Wir Freie Demokraten wollen diesen Zustand nicht zementieren, sondern überwinden. Dafür wollen wir Eigentümer von Immobilien mit unzeitgemäßer Bausubstanz, aktiv mit Projektentwicklern, Investoren und Förderprogrammen zusammenbringen – für eine qualitative, lebenswerte Stadt mit mehr modernem Wohnraum und neuem urbanen Leben.
Gleichzeitig schlagen wir vor, nach dem Vorbild von Hanau aufLADEN auch den privaten Wohnungsmarkt neu zu denken: Mit einem digitalen Vermittlungsportal, das Immobilieneigentümer mit jungen Familien oder potenziellen Eigennutzern zusammenbringt. So entstehen Nachfolgelösungen im Bestand – generationengerecht, nachhaltig und im Sinne lebendiger Quartiere.
Stadtentwicklung braucht Raum für Ideen – und den Mut, Neues zuzulassen. Hanau hat das Potenzial, eine Stadt des Fortschritts zu sein: intelligent geplant, menschlich gestaltet und wirtschaftlich stark. Wir wollen diesen Weg mit Tatkraft, Vernunft und Vertrauen in die gestalterische Kraft der Hanauerinnen und Hanauer weitergehen.
Unsere Ideen:
- Da Mietpreisbremsen Investitionen eher verhindern und die Baugesellschaft Hanau durch den großen Bestand von über 4.200 Wohnungen eine Preissteuerfunktion in Händen hält, lehnen wir auch weiterhin eine Mietpreisbremse in Hanau ab
- Entwicklung des Hauptbahnhofareals als modernes urbanes Gebiet für Handel, Gastronomie, Bildung, Dienstleistung und Wohnen mit einzigartiger Infrastruktur
- „Immobiliennetzwerk Hanau“ als Vermittlungsplattform für junge Familien und Bestandsbesitzern um Wohneigentum zu ermöglichen
- Maximale Liberalisierung und Entbürokratisierung der Bauvorschriften im Rahmen der städtischen Möglichkeiten bei Neubau, Umbau, Umnutzung und Sanierung
- Schaffung eines „Hanau Fonds,“ damit Hanauerinnen und Hanauer in ihre eigene Stadt investieren können
- Sensible Abwägung beim Einsatz von Vorkaufssatzungen
- Sukzessive strategische Rückführung von städtischen Immobilien in den freien Markt
- Transformation des Stadthofs zu mehr Wirtschaftlichkeit – Suche von Ankermietern für die Flächen im UG, EG und 1. OG, potenziell Entwicklung des Themas Gesundheit mit privatwirtschaftlichen medizinischen Angeboten, Erweiterung des Bildungsangebots. Etagenweise Gebäudeertüchtigung erst wenn Mieter und langfristige Nutzungen feststehen. Perspektivische Prüfung von Verkaufsoptionen bei entsprechender Vermietungslage
- Implementierung einer digitalen Investitionsplattform, auf der Hanauer Bürger in Start-Up Ideen und Shopkonzepte vor Ort investieren können
- Synchronisierung von Baustellen im öffentlichen Raum für unterschiedliche Gewerke – Stopp für mehrmaliges Straße aufreißen für Wasser, Abwasser, Strom, Glasfaser etc.
- „Bau120“: Expressgenehmigung für Einfamilien-/Reihenhäuser bei Standardplänen
- Keine kommunalen Zusatzauflagen über die KfW-Normen wie Vorgarten- oder Grüngestaltungssatzungen Solardach- oder Zisternenenpflichten
- Forcierung von Modernisierungen, Aufstockungen und Nachverdichtungen im Innenstadtbereich und Stadtteilzentren durch Ausweitung des City Konjunktur Programms
- Investorensuche und Entwicklung von Stadtquartieren wie bspw. Krämerstraße, Hammerstraße, Langstraße und Steinheimer Straße in der Innenstadt
- Ausbau des Nahversorgungsangebots in strukturschwächeren Stadtteilen mit automatisierten Minimärkten
- Qualitatives Wachstum für Wohnen in der Innenstadt und in den Stadtteilzentren
- Stärkung der Altstädte als Veranstaltungs- und Ausgehmeile (Stärkung CPH, Wiederaufnahme der Standortsuche für Hotelneu- oder umbau)
- Glasfaserausbau im gesamten Stadtgebiet mit privatwirtschaftlichen Partnern vorantreiben
- Weiterentwicklung der Plätze in der Innenstadt und den Stadtteilzentren
- Konzeptionelle Weiterentwicklung des Kanzleigebäudes am Schlossplatz
- Initiative „Einfaches Bauen“ ermöglichen – Genehmigungsverfahren beschleunigen
- Entwicklung des Schwab Areals im Kinzigheimer Weg als Gewerbeareal
- Maximale Flächenbevorratung im Rahmen der Neuaufsetzung des Regionalen Flächennutzungsplans zur Gewährleistung von Entwicklungsoptionen künftiger Generationen für Gewerbe und Wohnen
- Suche und gemeinsame Projektierung mit privatwirtschaftlichen Anbietern für Mehrgenerationshäuser mit angeschlossenem betreuten Wohnen und ambulanter Pflege
6. Mobilität in Hanau: Vernetzt denken. Frei entscheiden. Zukunft möglich machen.
Eine moderne, wachsende Stadt wie Hanau braucht eine Mobilitätspolitik, die nicht ausbremst, sondern verbindet – Menschen, Stadtteile und Chancen. Als Oberzentrum für Einkaufen, Bildung, Gesundheit, Kultur und Gastronomie ist Hanau tagtäglich ein Ziel für zehntausende Besucherinnen und Besucher. Deshalb setzen wir Freie Demokraten auf ein Mobilitätssystem, das leistungsfähig, bezahlbar und vernetzt ist – ohne ideologische Scheuklappen, aber mit echtem Gestaltungswillen.
Wir wollen keine Entweder-oder-Politik. Wir stehen für Mobilitätsvielfalt. Für uns gehört es zur urbanen Freiheit, dass Menschen selbst entscheiden, wie sie sich fortbewegen: ob mit dem Auto, dem Rad, zu Fuß oder mit dem ÖPNV. Die Aufgabe der Stadt ist es nicht, Verkehrsträger gegeneinander auszuspielen, sondern verlässlich miteinander zu verzahnen und Angebote zu machen.
Das Hanauer Mobilitätsleitbild ist ein guter Anfang – wir wollen es konsequent weiterdenken. Autofreie oder verkehrsberuhigte Räume sollen dort entstehen, wo sie die Aufenthaltsqualität wirklich erhöhen – nicht als pauschale Symbolpolitik. Gleichzeitig braucht Hanau einen erreichbaren und durchlässigen Stadtkern und Stadtteilzentren – für Kundinnen, Patienten, Berufstätige und Gäste, die mit dem Auto kommen. Nur so bleiben unsere Zentren lebendig und wirtschaftlich attraktiv.
Unsere Vision ist eine vernetzte Mobilität mit echter Wahlfreiheit: Wir wollen sichere Radwege, digitale Abstellanlagen an Bahnhöfen, barrierefreie Fußwege und moderne Umsteigepunkte – damit Bus, Bahn, Fahrrad und Auto nahtlos ineinandergreifen.
Besonders wichtig sind uns smarte digitale Lösungen: von intelligenter Verkehrslenkung wie grüne Welle über Echtzeitdaten bis hin zu On-Demand-Angeboten, die Lücken im Netz schließen und neue Flexibilität ermöglichen.
Auch beim Antrieb setzen wir auf Technologieoffenheit statt Einheitslösung: E-Mobilität, Wasserstoff, Hybridlösungen und smarte Sharing-Konzepte haben alle ihren Platz – solange sie bezahlbar, nutzerfreundlich und ökologisch sinnvoll sind. Wir wollen dabei gezielt auf Innovationen aus der Region setzen, statt auf bürokratische Verbote von oben.
Mobilität in Hanau soll ein Gewinn sein – für Lebensqualität, Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke. Dafür braucht es mutige Ideen, digitale Infrastruktur und eine Verwaltung, die nicht nur genehmigt, sondern gestaltet. Unser Ziel: ein faires, flexibles und zukunftsfähiges Miteinander aller Verkehrsteilnehmer – mit Respekt, Augenmaß und Lust auf Fortschritt.
Unsere Ideen:
- Übersetzung und Fortentwicklung des Mobilitätsleitbildes in einen Verkehrsentwicklungsplan (VEP), der alle Mobilitätsformen und deren Vernetzung abdeckt
- Gleichberechtigte Weiterentwicklung der mobilen Infrastruktur für alle Verkehrsträger: Bus, Bahn, Fahrrad, Fußgänger und Auto
- Städtischen Bereich des Hanauer Hauptbahnhofs zu modernen Mobilitätshub mit hoher Aufenthaltsqualität entwickeln
- Mobilität in der Vernetzung der Region und Nachbarkommunen denken
- Kontinuierliche Sanierung maroder Straßen, Brücken, Rad- und Fußwege
- Ausbau der Intermodalität mit intelligenten Umsteigeangeboten von Fahrrad/Auto auf Bus/Bahn
- Bau von Quartiersgaragen in Stadtteilen mit hohem Parkdruck (Bspw. Nordwest)
- Bau einer zusätzlichen Mainquerung zur Entlastung der Verkehre auf dem Ring und der Konrad-Adenauer-Straße
- Zügiger Ausbau der Nordmainischen S-Bahn mit Verlängerung und Halt in Hanau-Wolfgang sowie zusätzlichen Halten am Klinikum und Innenstadt Ost
- Forcierung des Baus und Anschlusses des Riederwaldtunnels an die A66
- Parkangebot Innenstadt ausbauen (Prüfung Bau weiterer Parkhäuser – Keine Parkraumreduktionen ohne Ersatz)
- Mehr ICE-Halte am Hauptbahnhof Hanau
- Verbesserung der P & R Angebote an den Bahnhöfen
- Einführung von City-Logistik-Zonen für Lieferdienste
- Bau der Radschnell-Verbindungen Hanau – Offenbach – Frankfurt (Südmainisch), Hanau – Maintal – Frankfurt (Nordmainisch), Hanau – Großkrotzenburg – Aschaffenburg, Hanau – Erlensee/Langenselbold, Hanau-Bruchköbel
- Busverkehr bedarfsgerecht neu denken: Flexibilisierung durch Verbesserung mit On-Demand-Shuttles, Tangentiallinien stärken
- Verkehrsberuhigung, Tempo 30 Zonen, beziehungsweise Tempo 30 Streckenverbote dort, wo es für die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, die Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes oder aus Lärmschutzgründen sinnvoll ist, nicht aus Prinzip
- Ausbau des Fahrradwegenetzes von der Innenstadt in die Stadtteile
- Überprüfung der Gehwege hinsichtlich Verschleißes und sukzessive Sanierung des Bestands
- Grüne Welle auf den Ringen sowie allen Hauptein- und Zufahrtsstraßen mit Smart-Traffic Lösungen
- E-Ladeinfrastruktur evaluieren und bedarfsorientiert weiterentwickeln
- Konzept für Mobilitätsstationen evaluieren und ggf. weiterentwickeln
- Verbesserung der Leitwegesysteme zu und in den Parkhäusern mit App
- „Atmende“ Erweiterung oder auch Reduzierung des ÖPNV-Angebots an Nachfrage bei engem Kostencontrolling
- Bessere Vernetzung und Koordination mit dem Nahverkehr des Main–Kinzig–Kreises und dem Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
- Pilotierung von autonomem Fahren im ÖPNV, wenn dies technische Entwicklungen zulassen
7. Digitalisierung in Hanau: Einfach. Schnell. Bürgernah. Zukunftsfit.
Die digitale Transformation ist kein Zukunftsthema – sie entscheidet schon heute über Lebensqualität, Wettbewerbsfähigkeit und Verwaltungseffizienz. Für uns Freie Demokraten ist klar: Hanau muss den digitalen Wandel nicht nur mitgehen, sondern aktiv gestalten. Digitalisierung soll in unserer Stadt nicht als Schlagwort stehen bleiben, sondern spürbare Erleichterung im Alltag bringen – für Bürgerinnen und Bürger genauso wie für Unternehmen und Gründer.
Unser Anspruch ist eine digitale Stadtverwaltung, die so einfach und verlässlich funktioniert wie ein guter Online-Shop. Verwaltungsleistungen müssen vollständig online verfügbar sein – schnell, sicher und ohne Behördengänge. Von der digitalen und medienbruchsfreien Gewerbeanmeldung in 24 Stunden bis zum digitalen Bauantrag, von Terminbuchung über die städtische App bis zur schnellen Rückmeldung per E-Mail statt Papierbrief: Wir wollen eine Verwaltung, die Dienstleister ist – nicht Flaschenhals.
Wir denken Digitalisierung umfassend und voraus: Nicht als bloße Übertragung analoger Abläufe, sondern als Chance für echte Modernisierung und Verbesserung. Mit „Verwaltung als Plattform“ schaffen wir intelligente Zugänge zu allen städtischen Dienstleistungen – online, mobil oder an barrierefreien Terminals vor Ort. Digitale Identitäten und Wallets sollen künftig ermöglichen, Ausweise, Führerscheine oder Berechtigungen sicher und flexibel zu nutzen – z. B. für die Buchung von Sportstätten, Kursen oder Parkplätzen.
Auch im Alltag wollen wir spürbare Fortschritte schaffen – mit einem digitalen Stadtladen, kontaktlosem Parken, smarten Fahrradverleihen, digitalen Hofläden oder Verleihstationen für Alltagsgegenstände – buchbar via App. Ein intelligentes Verkehrsmanagement mit Echtzeitdaten und KI-Unterstützung kann Staus vermeiden, Umweltdaten auswerten und Wege effizienter machen – für mehr Lebensqualität im urbanen Raum.
Digitalisierung ist kein Selbstzweck – sie ist ein Werkzeug für Freiheit, Teilhabe und Fortschritt. Wir wollen eine digitale Stadt, die die Menschen mitnimmt, nicht überfordert. Eine Stadt, in der neue Technologien willkommen sind und Innovationen Raum bekommen. Hanau soll nicht nur Schritt halten – sondern vorangehen. Mit Mut. Mit Tempo. Mit Substanz.
Unsere Ideen:
- Digitale Gewerbeanmeldung in <24 h ohne Medienbruch
- „Verwaltung als Plattform“ – Kombination digital & analog
- One-Stop-Shop für Unternehmen: Beratung, Genehmigung, Eintragung aus einer Hand
- Per App aufs Amt: Möglichst alle städtischen Leistungen innerhalb einer App
– Alle digitalen Dienstleistungen
– Alle Veranstaltungen
– Bestellen und Bezahlen in Gastronomie und Handel
– Buchung Räumlichkeiten und Sportstätten
– Einkaufen in digitalen „Hofläden“
– Verleihschränke mit digitalen Zugängen
– Parken in Parkhäusern und am bewirtschafteten Straßenrand
– Fahrradverleih
– Bezahlen von Bussen und On-Demand-Angeboten - Digitaler Stadtladen
- Smart Traffic Steuerung für Grüne Welle
- Umstellung der Energienetze auf Smart Grid
- Stadtweiter Ausbau des Glasfasernetzes
- Smarte bewegungsgesteuerte Straßenlaternen
- Installation eines KI-Chatbots auf hanau.de und hanau.digital für Standardanfragen
- Räume für Gaming und E-Sports schaffen
- Autonomes Fahren als Zukunftsform des ÖPNV mitdenken
8. Moderne Verwaltung und Entbürokratisierung: Mehr Tempo. Mehr Service. Weniger Frust.
Eine starke Stadt braucht eine starke Verwaltung – eine, die nicht blockiert, sondern begleitet. Bürgerinnen, Unternehmen und selbst die Beschäftigten im Rathaus spüren längst: Deutschland leidet unter einem Bürokratie-Burnout – und auch Hanau bleibt davon nicht verschont. Zu viele Vorschriften, zu lange Verfahren, immer noch zu wenig digitale Lösungen. Wer gestalten will, muss sich erst durch Aktenberge kämpfen. Wir Freie Demokraten Hanau sagen: Damit muss Schluss sein. Wir brauchen den Digitalisierungsturbo.
Unser Ziel ist klar: Hanau soll zur Vorreiterstadt einer modernen, digitalen und serviceorientierten Verwaltung werden – schnell, effizient und auf Augenhöhe mit den Menschen, denen sie dient. Dafür braucht es nicht nur neue Technik, sondern auch ein neues Mindset: Weniger Misstrauen, mehr Ermöglichung. Die Verwaltung soll zum Partner für die Menschen in unserer Stadt werden – für Gründer genauso wie für Familien, Investoren oder Ehrenamtliche.
Wir setzen auf das Prinzip „Once Only“: Daten werden nur einmal erfasst und intelligent innerhalb der Verwaltung vernetzt. Mit einem zentralen Bürgerkonto auf einer digitalen Plattform schaffen wir Zugang zu allen relevanten Dienstleistungen – ob Gewerbeanmeldung, Bauantrag, Terminvereinbarung oder Anwohnerparkausweis. Gründer und Unternehmer sollen alle Leistungen in einem One-Stop-Shop gebündelt erhalten – kompetent, digital und unbürokratisch.
Gleichzeitig wollen wir systematisch entbürokratisieren: Satzungen, Formulare und Berichtspflichten gehören auf den Prüfstand – und zwar nicht alle zehn Jahre, sondern fortlaufend. Verfahren sollen beschleunigt, Ermessensspielräume genutzt und Prozesse entschlackt werden. Im Bereich der Baugenehmigungen schlagen wir eine zentrale Koordinierungsstelle vor: „One Face to the Customer“, damit Antragsteller nicht zwischen Zuständigkeiten zerrieben werden, sondern kompetente Begleitung aus einer Hand erfahren.
Auch die Verwaltung selbst muss als Arbeitgeber zukunftsfähig werden: mit modernen Arbeitsmodellen, digitalem Arbeiten, flexiblen Arbeitszeiten und einer echten Kultur der Personalentwicklung. Das Personalamt soll zum Kompetenzzentrum für Talentgewinnung werden – mit dem Ziel, die besten Köpfe für unsere Stadt zu gewinnen und zu halten.
Für uns Freie Demokraten ist klar: Eine moderne Verwaltung ist kein Selbstzweck – sie ist die Basis für Gestaltung, Fortschritt und Vertrauen in den Staat. Hanau kann Vorbild werden – für eine Verwaltung, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet. Schnell, bürgernah und mutig.
Unsere Ideen:
- Once only Anmeldung für alle digitalen Verwaltungsverfahren
- Einführung eines digitalen Bürgerkontos zum Abruf sämtlicher benötigter personenbezogenen Dokumente
- Konsequente Digitalisierung der Verwaltungsprozesse und Antragsverfahren ohne Medienbrüche
- Ausbau von mobilen Arbeiten mit flexiblen Arbeitszeitkonten
- Für Verwaltungsabläufe und Verwaltungsprozesse, die eigene kommunale Gestaltungsmöglichkeiten, etwa Ermessensspielräume in der Umsetzung lassen oder bei kommunaler Rechtsetzung, streben wir eine Entbürokratisierung an. Insbesondere bei neuen oder anzupassenden Satzungen des Stadtrechts oder internen Verwaltungsanweisungen ist das Regelungsziel immer an dem damit verbundenen bürokratischen Aufwand für die Bürger als Kunden und den betroffenen Verwaltungseinheiten zu messen. Dabei vertrauen wir grundsätzlich der eigenen Entscheidungsfähigkeit der Bürgerschaft
- Das Personalamt ist zu einem Kompetenzzentrum für Personalentwicklung auszubauen.
9. Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit und Resilienz: Für ein Hanau, das schützt, was uns wichtig ist
Sicherheit ist die Grundlage für Freiheit, Lebensqualität und gesellschaftliches Vertrauen. Nur wenn sich Menschen sicher fühlen, können sie sich frei entfalten, Verantwortung übernehmen und aktiv am Leben in unserer Stadt teilnehmen. In Hanau muss jeder Mensch – unabhängig von Herkunft, Lebensstil oder Uhrzeit – angstfrei unterwegs sein können.
Doch die Realität zeigt: Das Sicherheitsgefühl vieler Bürgerinnen und Bürger ist im Wandel. Aggressives Verhalten im öffentlichen Raum, Respektlosigkeit gegenüber Einsatzkräften, eine Raser- und Poserszene, die Regeln mit Füßen tritt – all das schwächt das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Rechtsstaats. Wir Freie Demokraten Hanau stehen für eine Sicherheitspolitik mit Augenmaß und klarer Kante – entschlossen, rechtsstaatlich und bürgernah.
Wir wollen öffentliche Plätze zurückgewinnen – als Orte des Miteinanders, nicht als Angsträume. Dafür setzen wir auf eine starke und sichtbare Stadtpolizei im 7-Tage-Betrieb, modern ausgerüstet und eng verzahnt mit der Landespolizei. Moderne Technik wie semi-stationäre Geschwindigkeitsmessung und intelligente Videoüberwachung an Brennpunkten sollen gezielt für Prävention und Aufklärung eingesetzt werden. Die Poser- und Raserszene werden wir konsequent austrocknen – mit gezielten Kontrollen, Beschlagnahmungen und spürbaren Strafen. Wer bewusst die Sicherheit anderer gefährdet, verspielt das Vertrauen der Stadtgemeinschaft.
Das von uns initiierte Haus des Jugendrechts ist ein zentraler Baustein für frühzeitige Intervention bei Jugendkriminalität – durch enge Zusammenarbeit von Justiz, Polizei und Sozialarbeit. Denn Prävention und schnelle Sanktionen gehören zusammen. Wir setzen auf Klarheit und Konsequenz – aber auch auf Perspektiven.
Sicherheit bedeutet für uns auch Respekt gegenüber denen, die sie täglich gewährleisten: Polizistinnen und Polizisten, Rettungskräfte, Feuerwehrleute und das städtische Ordnungsamt mit Stadtpolizei. Sie verdienen nicht nur unsere Anerkennung, sondern auch die beste Ausstattung und politischen Rückhalt. Deshalb wollen wir den weiteren Aufbau der Stadtpolizei, intelligente Schutzmaßnahmen wie mobile Pollersysteme und mehr interkommunale Zusammenarbeit mit Maintal, Bruchköbel, Rodenbach und Großkrotzenburg – denn Sicherheit macht an Stadtgrenzen nicht halt.
Sauberkeit im öffentlichen Raum ist für uns ein aktiver Beitrag zum Sicherheitsgefühl. Eine gepflegte Stadt signalisiert: Hier wird hingeschaut, hier gilt Verantwortung. Wir wollen Reinigungsintervalle dort anpassen, wo es notwendig ist, und setzen auf klare Regeln und gemeinsame Verantwortung von Stadt, Bürgern und Gewerbe. Wildparken in Fußgängerzonen, nicht genehmigte Nutzungen des öffentlichen Raums als Werbefläche sollen konsequent und für alle unterbunden werden.
Neben der inneren Sicherheit rückt auch die Resilienz unserer Stadt zunehmend in den Fokus. Starkregen, Dürreperioden, Cyberattacken oder Krisenlagen machen deutlich: Eine moderne Stadt braucht vorausschauenden Schutz. Wir fordern daher ein umfassendes Resilienz- und Schutzkonzept für kritische Infrastrukturen (KRITIS) – von Strom- und Wasserversorgung über Wärme und Entsorgung bis hin zur digitalen Infrastruktur. Sicherheit ist heute mehrdimensional – Hanau muss vorbereitet sein.
Unser Ziel ist ein Hanau, das schützt, was den Menschen wichtig ist: Freiheit, Ordnung, Zusammenhalt und Zukunft.
Unsere Ideen:
- Der weitere personelle, strukturelle, fachliche und technische Aufbau der Stadtpolizei mit einem 7 Tage Betrieb soll vorangetrieben werden
- Erstellung eines Resilienz- und Schutzkonzept für kritische Infrastrukturen (KRITIS)
- Schutz von Fußgängern und öffentlichen Plätzen vor Fahrzeugen durch Pollerkonzepte
- Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit durch gemeinsame Ordnungsbehörden mit den Nachbarkommunen Maintal, Rodenbach, Großkrotzenburg und Bruchköbel
- Weiterentwicklung des Schutzmann-Konzepts – auch in den Stadtteilen
- Weiterentwicklung des Sauberkeitspatenkonzept
- Weiterentwicklung des neuen Betriebs- und Wertstoffhofs Benzstraße sowie Erweiterung der Öffnungszeiten.
- Schaffung weiterer Hundeauslaufbereiche, um Straßen besser sauber zu halten
- Ausstattung der Stadtpolizei mit Body-Cams
- Gezielter, maßvoller Ausbau der Video- Beobachtung an objektiven Kriminalitätsschwerpunkten und in subjektiven Angsträumen
10. Kultur, Kunst und Tourismus: Hanau erlebbar machen – kreativ, vielfältig, identitätsstiftend
Kultur ist kein „Nice-to-have“ – sie ist Herzstück städtischer Identität, Bildungsimpuls und Standortvorteil zugleich. Hanau ist Kulturstadt mit Geschichte, Charakter und Potenzial: als Geburtsstadt der Brüder Grimm, als Wirkungsort großer Künstlerpersönlichkeiten wie Paul Hindemith und Moritz Daniel Oppenheim – und als Heimat der Zeichenakademie, die weit über die Stadtgrenzen hinaus wirkt. Diese kulturelle DNA wollen wir Freie Demokraten weiterentwickeln – mutig, offen und im Dialog mit den Menschen.
Denn Kultur ist mehr als Bühne und Museum. Kultur stiftet Identität, schafft Begegnung, fördert Bildung und zieht Menschen in unsere Stadt. Das zeigt sich eindrucksvoll bei den Brüder Grimm Festspielen, beim Bürgerfest, dem Lamboyfest, der Sommernacht, dem Kultursommer oder kleineren Veranstaltungsformaten, die das Stadtleben bereichern. Was alle diese Erlebnisse verbindet: Sie entstehen durch Kooperation – zwischen Stadt, Kulturschaffenden, Vereinen und Unternehmen. Dieses Zusammenspiel wollen wir stärken – durch unbürokratische Verfahren, schnelle Genehmigungen für Pop-up-Bühnen und Open-Air-Veranstaltungen sowie ein Kulturamt, das als Möglichmacher agiert. Kultur braucht Freiraum – im öffentlichen Raum und in den Köpfen.
Kulturangebote müssen für alle Altersgruppen und Lebensstile gedacht werden. Nach dem Ende des Love Family Parks sowie der Veranstaltungsreihe Seeliebe, brauchen wir dringend einen neuen, zukunftsfähigen Standort, an dem Musikfestivals stattfinden können. Die starke regionale Szene der elektronischen Tanzmusik braucht ein neues Zuhause in der Großstadt Hanau.
Kulturpolitik ist für uns auch Bildungspolitik. Wir setzen uns dafür ein, kulturelle Teilhabe für alle Altersgruppen und soziale Lagen sicherzustellen. Schulen, Kitas, Museen, Kulturforum und die Brüder Grimm Berufsakademie sollen enger vernetzt werden – mit dem Ziel, jungen Menschen früh Zugang zu Kunst, Musik, Literatur und kreativem Ausdruck zu ermöglichen. Ein Kulturfonds für Klassenfahrten, schulübergreifende Projekte und außerschulische Kooperationen soll gezielt Bildungseinrichtungen unterstützen, um kulturelle Angebote unabhängig vom Geldbeutel zu öffnen.
Auch im Tourismus sehen wir ungenutztes Potenzial: Hanau hat alles, was Gäste aus der Region, Kulturinteressierte und Radwanderer suchen – und oft noch zu wenig sichtbar ist. Schlösser, Parks, Flussufer, Promenaden, historische Altstadtquartiere, der Grüne Ring und die Nähe zu Frankfurt und Aschaffenburg machen Hanau zur idealen Destination für Tagesgäste. Wir wollen die touristische Vermarktung stärken – mit digitalen Erlebnisrouten, Stadtführungen, wiederkehrenden Veranstaltungsreihen, kulinarischen Erlebnissen am Wasser und der Prüfung eines Flusskreuzfahrt-Anlegers an Main oder Kinzig. Hanau soll mehr Bühne für sich selbst werden – mit einem Tourismuskonzept, das Menschen nicht nur vorbeifahren lässt, sondern zum Wiederkommen einlädt.
Wir Freie Demokraten wollen Kultur nicht nur verwalten, sondern gestalten. Mit Offenheit, Mut zur Vielfalt und Respekt vor dem kreativen Potenzial dieser Stadt. Denn wo Kultur wächst, entsteht Gemeinschaft. Und wo sich Menschen begegnen, entsteht Zukunft.
Unsere Ideen:
- Stärkung von Pop-Up-Bühnen und Sommerfestivals mit privaten Partnern
- Sanierung und Neueröffnung des Comoedienhauses als kulturelle Verbindung von Tradition und Moderne
- Stärkung der Schloss- und Promenadenanlagen (Philippsruhe, Steinheim,
Wilhelmsbad, Schlossgarten) - Die musikalische Sommernacht soll in den Staatspark Wilhelmsbad zurückkehren
- Stärkung des Kulturfonds für Kindergarten- und Schulausflüge
- Kooperationen zwischen Museen, Hochschulen, Schulen, Kitas ausbauen
- Schärfung und Modernisierung der Museumskonzepte
- Produkt- und Industriedesign Standort Hanau stärken
- Hanau braucht wieder ein privatwirtschaftliches Musikfestival der elektronischen Musik
- Weiterentwicklung des Herbert-Dröse-Stadions als Sport- und Veranstaltungsarena mit zukünftigem S-Bahnanschluss
- Stärkung der Brüder-Grimm-Stadt als kulturelles Leuchtturmprojekt der Region
- Forcierung privatwirtschaftlicher Veranstaltungsangebote statt städtisch
- Mehr schulübergreifende Wettbewerbe analog Moritz Daniel Oppenheim Kunstpreis
- Sanierung des Schlosses Steinheim mit Errichtung eines Heimat- und Geschichtsmuseums
- Prüfung eines Flusskreuzfahrt-Anlegers am Main
- Unterstützung des Fördervereins der Alten Fasanerie beim Bau eines Forstmuseums
- Unterstützung des „Gerippten Museums“ in der Innenstadt
- Entwicklung einer Tagestourismus-Strategie für Hanau
- Modernisierung und Ausbau des „Grünen Rings“ als Naherholungsangebot
- Konzeptionelle Weiterentwicklung des Congress Parks Hanau
- Wiederaufnahme der Standortsuche für ein Hotelangebot in der Hanauer Altstadt als Baustein für die Altstadtbelebung
11. Sport und Ehrenamt: Zusammenhalt stärken, Engagement ermöglichen
Sport ist mehr als Bewegung – er ist Brücke, Bühne und Begegnungsort zugleich. In Hanau bringt Sport Menschen zusammen: über Altersgrenzen hinweg, unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund oder Fähigkeiten. Er vermittelt Werte wie Fairness, Respekt, Teamgeist – und ist eine starke Säule für Integration, Inklusion und Gesundheit. Unsere Stadt kann stolz sein auf ihre aktive, vielfältige Sportlandschaft und ein Ehrenamt, das Herausragendes leistet.
Vom Handball bei der HSG über Basketball, Rope Skipping bei der TGH, Rudern bei der HRG und der Hassia bis zu Tennis und Hockey im 1. Hanauer THC – Hanau ist Sportstadt mit Herz und Erfolg. Mit der TGH als größtem Mehrspartenverein samt eigenem Sportcampus, zahlreichen Initiativen in den Stadtteilen und dem täglichen Engagement Tausender Ehrenamtlicher lebt Hanau vor, was Zusammenhalt bedeutet. Diese Stärke wollen wir Freie Demokraten erhalten und gezielt weiter ausbauen.
Denn: Sport beginnt nicht erst im Wettkampf – er beginnt in der Kita, auf dem Schulhof und im Verein um die Ecke. Deshalb setzen wir uns für eine stärkere Verzahnung von Schulen, Kitas und Vereinen ein – damit Kinder früh lernen, was Bewegung bewirken kann. Die Schwimmausbildung in der Grundschule gehört für uns zur Grundbildung: Kein Kind soll die Grundschule verlassen, ohne sicher schwimmen zu können.
Ehrenamt braucht Rückenwind – nicht weitere Hürden. Doch viele Vereine leiden unter komplexer Bürokratie, wachsendem Verwaltungsaufwand und sinkender Bereitschaft zur ehrenamtlichen Vorstandsarbeit. Wir wollen daher eine zentrale Anlaufstelle zur Vereinfachung administrativer Prozesse schaffen – als „Vereinsservice Hanau“. Dieser soll nicht nur bei Formularen und Förderanträgen unterstützen, sondern auch die übergreifende Vernetzung und den Wissenstransfer zwischen Vereinen stärken. Gleichzeitig wollen wir junge Menschen frühzeitig für das Ehrenamt begeistern – durch schulische Projekte, Patenschaften und echte Wertschätzung.
Sport braucht Raum. Wir setzen uns ein für eine moderne, wohnortnahe Sportinfrastruktur, die allen offensteht – mit frei zugänglichen Sportanlagen in den Quartieren, beleuchteten Laufstrecken, Calisthenics-Flächen und dem Bau einer überdachten Freilufttrainingshalle.
Auch der Grüne Ring soll sportlicher und familienfreundlicher gestaltet werden – mit klarer Beschilderung, Bewegungsstationen, Rastpunkten und barrierearmen Zugängen.
Für uns Freie Demokraten ist Sport kein „Nice-to-have“, sondern Kern kommunaler Lebensqualität. Er stärkt die Gesundheit, fördert das Miteinander und bildet – genau wie das Ehrenamt – eine tragende Säule unserer Stadtgesellschaft. Deshalb setzen wir uns für bessere Rahmenbedingungen, mehr Sichtbarkeit und gezielte Unterstützung ein. Damit Engagement Freude macht. Damit Bewegung für alle möglich bleibt. Und damit Hanau eine Stadt bleibt, in der Zusammenhalt gelebt wird.
Unsere Ideen:
- Mehr nationale Sportwettkämpfe in Hanau austragen
- Finanzielle und strukturelle Unterstützung der Sportvereine mit Jugendarbeit
- Schaffung beleuchteter Laufstrecken in den Stadtteilen
- Integration von Calisthenics-Flächen in den Stadtteilen
- Bau einer Freilufthalle als überdachter Trainingsplatz
- Weiterentwicklung des Grünen Rings
- Konzeption der Marke Sport im Park im und rund um den Kurpark Wilhelmsbad
- Unterstützung der Vereine bei Ausbau inklusiver Sportangebote
- Sanierung und Weiterentwicklung des Herbert Dröse Stadions
12. Gesundheit und Pflege: Nah, vernetzt, zukunftssicher
Gesundheit ist die Voraussetzung für Freiheit, Selbstbestimmung und Lebensqualität. In einer wachsenden und vielfältigen Stadt wie Hanau darf die Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung weder vom Wohnort noch vom Einkommen abhängen. Wir Freie Demokraten setzen auf eine Gesundheitspolitik, die nicht um Zuständigkeiten kreist, sondern den Menschen in den Mittelpunkt stellt – effizient, modern und menschlich.
Mit dem Klinikum Hanau und dem St. Vinzenz-Krankenhaus verfügt unsere Stadt über zwei starke Säulen der stationären Versorgung. Diese wollen wir als verlässliche Anker sichern, besser vernetzen und wirtschaftlich tragfähig weiterentwickeln – im Sinne einer modernen Gesundheitsregion. Gleichzeitig braucht es mehr ambulante Angebote, um Notaufnahmen zu entlasten und wohnortnahe Versorgung zu gewährleisten. Dafür fordern wir ein echtes Primärarztsystem, bei dem Haus- und Kinderärzte als erste Anlaufstelle dienen. Gesundheitssatelliten in hausärztlich unterversorgten Stadtteilen, medizinische Versorgungszentren und aufsuchende Dienste in Pflegeeinrichtungen oder im betreuten Wohnen sind dabei zentrale Bausteine.
Weniger Bürokratie, mehr digitale Lösungen und echte Kooperation statt Sektorendenken – das ist unser Kompass für eine zukunftsfähige Versorgung. Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsämter müssen strukturell besser zusammenarbeiten. Therapiefreiheit, digitale Anwendungen und Telemedizin sollen gestärkt und vor allem niedrigschwellig verfügbar sein – besonders für ältere, chronisch kranke oder mobilitätseingeschränkte Menschen.
Im Bereich der Pflege steht Hanau – wie viele Kommunen – vor einem doppelten Druck: mehr Pflegebedürftige, weniger Fachkräfte. Wir wollen diesen Wandel mit Weitsicht gestalten: durch den Ausbau von Mehrgenerationenhäusern in allen Stadtteilen, Tagespflege, betreutem Wohnen und ambulanten Diensten, durch die gezielte Entlastung pflegender Angehöriger und durch ein modernes Fachkräftekonzept. Die Gewinnung und Qualifizierung von Pflegekräften im In- und Ausland ist dabei entscheidend. Digitale Anerkennungsverfahren, Kooperationen mit internationalen Pflegeschulen und eine vorausschauende Fachkräfteplanung gehören für uns genauso dazu wie neue Technologien: Automatisierung und Robotik können Pflegekräfte entlasten – ohne die Menschlichkeit aus dem Blick zu verlieren.
Unsere Vision ist klar: Hanau soll Vorreiter einer vernetzten, nahbaren und zukunftssicheren Gesundheits- und Pflegelandschaft werden – mit starker Infrastruktur, klugen digitalen Lösungen und einem klaren Fokus auf die Menschen. Gesundheit darf kein Zufall sein, sondern das Ergebnis guter, vorausschauender Politik.
Unsere Ideen:
- Bessere Kooperation und Vernetzung niedergelassener Ärzte untereinander und mit den Hanauer Kliniken
- Zielgerichtete Zukunftsinvestitionen in das städtische Klinikum, um die Versorgungsangebote zu optimieren und effizient zu gestalten
- Entwicklung eines Programms zur Sicherung der Hausarztversorgung
- Entwicklung einer vorsorgenden, versorgenden und nachsorgenden kommunalen Gesundheitspolitik im künftigen Gesundheitsamtstandort in Hanau
- Ausbau der Telemedizin zur Entlastung stationärer Notdienste
- Ausbau des Pflegestützpunkts Hanau zur besseren und wohnortnahen Beratung von Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen
- Projektierung von Mehrgenerationenhäusern mit privatwirtschaftlichen Anbietern in den Stadtteilen
- Ausbau der Schulsozialarbeit zur Prävention
- Angebot einer Trauma-Ambulanz in Hanau
13. Umwelt, Natur und Klima: Nachhaltig handeln. Innovativ denken. Lokal umsetzen.
Eine starke Stadt denkt Nachhaltigkeit nicht als Pflicht, sondern als Chance. Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist eine zentrale Zukunftsaufgabe – ökologisch notwendig, wirtschaftlich und gesellschaftlich sinnvoll. Wir Freie Demokraten Hanau stehen für einen Umwelt- und Klimaschutz mit Augenmaß, der nicht mit Verboten und Überforderung arbeitet, sondern mit Technologie, Pragmatismus und lokalem Gestaltungswillen.
Hanau hat beste Voraussetzungen, Vorreiter einer modernen Umweltpolitik zu werden. Mit seiner industriellen Innovationsstärke, der Expertise im Industriepark Wolfgang und der Nähe zu Wissenschaft und Forschung bietet unsere Stadt ideale Bedingungen für Umwelttechnologien der Zukunft. Wir wollen Hanau gezielt als Standort für Green-Tech-Unternehmen weiterentwickeln – insbesondere in Bereichen wie Materialtechnik, Kreislaufwirtschaft, Wasserstoffanwendungen und ressourcenschonender Produktion. Der Aufbau eines Wasserstoffanwendungszentrums, die systematische Durchgrünung des Stadtgebiets mit klimaresistenten Baumarten und die Nutzung von Feinstaub-filternden Moosen an Fassaden sind für uns konkrete Projekte mit doppeltem Effekt: für mehr Lebensqualität und wirtschaftliche Innovationskraft.
Im Natur- und Artenschutz setzen wir auf wirksame und planbare Lösungen. Mit einem Populationsschutzkonzept wollen wir Lebensräume gezielt sichern, Artenvielfalt fördern und gleichzeitig klare Perspektiven für Bauvorhaben schaffen. Denn gute Umweltpolitik verbindet Ökologie und Ökonomie – statt sie gegeneinander auszuspielen.
Auch unsere Wälder, Auen und Grünflächen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Sie sind Klimaschützer, Lebensraum und Erholungsort zugleich. Wir setzen uns ein für die systematische Aufarbeitung von Schadholz, die Nachforstung mit zukunftsfähigen Baumarten und ein nachhaltiges Pflegekonzept kommunaler Grünflächen – nicht als Symbolpolitik, sondern als Beitrag zur Resilienz und zur Attraktivität unseres Stadtbildes.
Unser Ansatz ist technologieoffen, faktenbasiert und zukunftsorientiert. Wir glauben an die Kraft von Innovation, Eigenverantwortung und intelligenter Steuerung – nicht an dirigistische Pauschallösungen. Wer Klimaschutz ernst meint, muss ihn realistisch umsetzen – mit Mut zur Entscheidung, Offenheit für neue Wege und einem klaren Fokus auf Umsetzbarkeit.
Hanau kann zur Modellstadt einer modernen Umweltpolitik werden – und wir Freie Demokraten wollen diesen Weg aktiv gestalten. Für eine Stadt, die Chancen nutzt, Ressourcen schützt und den Wandel nicht bremst, sondern möglich macht.
Unsere Ideen:
- Vernetzung von nachhaltigen Start-Up-Gründern mit Investoren
- Strategische Auf- und Nachforstung von Wald- und sonstigen Grünflächen zur Verbesserung des Mikro-Klimas im Stadtgebiet. Dabei setzen wir auch auf Naturverjüngung von Waldflächen.
- Aufbau eines Wasserstoffanwendungszentrums.
- Gezielte Ansiedlung von Green Tech Unternehmen, die sich mit der Vermeidung und Rückgewinnung von Rohstoffen aus dem Rohstoffkreislauf befassen.
- Ausbau der Kompetenz im Bereich Kreislaufwirtschaft durch gezielte Akquise von Unternehmen für den Industriepark Wolfgang.
- Förderung der städtischen Durchgrünung mit dürreresistenten Baumarten und Erneuerung des Baumbestands
- Prüfung von Schwammstadtkonzepten bei zukünftigen Großbauprojekte und Umplanungen mit Entsiegelungen
- Beim kommunalen Klimaschutz sind Maßnahmen der lokalen Klimaanpassung gegenüber global wirkenden Instrumenten zu priorisieren.
14. Integration in Hanau: Fördern. Fordern. Verantwortung übernehmen.
Hanau ist eine Stadt der Vielfalt – lebendig, international und weltoffen. Menschen aus über 150 Nationen leben hier gemeinsam, arbeiten, gründen Familien und gestalten unsere Stadt mit. Diese Vielfalt ist eine Stärke – wenn sie gelingt. Denn Integration ist mehr als Ankommen: Sie ist ein aktiver Prozess des Mitmachens, Mitwirkens und Mitverantwortens. Wir Freie Demokraten stehen für eine Integrationspolitik, die auf Leistung, Eigenverantwortung und klaren Regeln basiert – und echte Chancen schafft für alle, die hier leben wollen.
Sprache, Bildung und Arbeit sind die drei Säulen gelingender Integration. Wir wollen, dass Menschen mit Bleibeperspektive frühzeitig Sprach- und Integrationsangebote erhalten – verpflichtend, differenziert und praxisnah. Sprachkompetenz ist der Schlüssel zu schulischem und beruflichem Erfolg, gesellschaftlicher Teilhabe und demokratischer Mitwirkung. Deshalb fordern wir ein modulares Kurssystem, das Sprachförderung und Integrationsinhalte klar trennt, leistungsdifferenziert ausgestaltet und auch berufsbegleitend durchführbar ist. Integration darf nicht nur Teilnahme fordern – sie muss Anschluss schaffen: an den Arbeitsmarkt, an das Bildungssystem, an das gesellschaftliche Leben.
Integration braucht Struktur statt Zuständigkeitswirrwarr. Wir schlagen ein zentrales Integrationsbüro im zukünftigen Haus rund um das Erwerbsleben vor, in dem BAMF, Arbeitsagentur, Ausländerbehörde und Schulverwaltung eng zusammenarbeiten – um Verfahren zu beschleunigen, Doppelstrukturen zu vermeiden und für mehr Verlässlichkeit bei allen Beteiligten zu sorgen. Denn Integration scheitert oft nicht am Willen, sondern an der Organisation.
Gleichzeitig ist klar: Integration ist keine Einbahnstraße. Wer unsere Sprache lernt, arbeiten will und die Werte unseres Grundgesetzes lebt, verdient volle Unterstützung und echte Perspektiven. Wer sich verweigert, unsere freiheitliche Ordnung ablehnt oder die Sicherheit anderer gefährdet, muss auch mit harten Konsequenzen rechnen. Unser Ziel ist ein gesellschaftliches Miteinander auf Basis von Recht, Respekt und klaren Regeln – nicht auf Basis von Toleranz gegenüber Intoleranz.
Deutschland braucht Zuwanderung – aber gesteuert, qualifiziert und mit klarer Zielsetzung. Deshalb setzen wir uns in Hanau für eine konsequente Kompetenz- und Bildungsdokumentation bei Zugewanderten mit Bleiberecht ein. In Kooperation mit privaten Qualifizierungsanbietern, Kammern und Unternehmen wollen wir Talente erkennen, Fähigkeiten nutzbar machen und neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen. Durch ein breites Praktikumsangebot in der „Unternehmung Stadt Hanau“ und in enger Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde wollen wir Einstiegshürden senken und Eigenverantwortung aktiv fördern.
Unser Ziel ist klar: Integration bedeutet Teilhabe durch Leistung, nicht durch Passivität. Hanau bleibt eine Stadt mit Herz, aber auch mit Haltung. Eine Stadt, die Chancen bietet – aber auch Erwartungen formuliert. Nur so entsteht ein freiheitliches Miteinander, das unsere Stadt auch in Zukunft stark, sicher und zusammenhaltend macht.
Unsere Ideen:
- Verpflichtende Deutsch- und Integrationskurse für Flüchtlinge fordern und fördern
- Die Bildung und Qualifizierung von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive systematisch erfassen, damit sie optimal in ein Praktikum, eine Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden können
- Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Qualifizierungs- und Vermittlungsunternehmen, um Menschen mit Fluchterfahrung schnellstmöglich ein selbstbestimmtes Leben ohne staatliche Alimentierung zu ermöglichen
- Erarbeitung eines breiten Praktikum-Angebots in der Unternehmung Stadt, um Geflüchteten einen direkten Weg zu Beschäftigung zu ermöglichen
- Aufgaben von BAMF, Arbeitsagentur, Schulbehörde und Ausländeramt sollen im Haus rund um das Erwerbsleben miteinander gedacht und umgesetzt werden
- Das Erlernen der deutschen Sprache ist der wichtigste Schritt zur Teilhabe – dies muss konsequent auf allen Bildungsebenen erfolgen, von der U3 Betreuung bis zur weiterführenden Schule
- Bei der Zuwanderung von Fachkräften sind die notwendigen Verwaltungsprozesse durch Bündelung der kommunalen Zuständigkeiten zu beschleunigen.
15. Soziales und Arbeitsmarkt: Aufstieg ermöglichen – mit Chancen, Verantwortung und Eigeninitiative
Hanau steht an einem Wendepunkt: Mit dem Schritt in die Kreisfreiheit eröffnet sich für unsere Stadt die einmalige Chance, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik selbstbestimmt, effizient und passgenau zu gestalten. Diese neue Verantwortung wollen wir Freie Demokraten aktiv nutzen – für eine moderne Sozialpolitik, die nicht verwaltet, sondern befähigt.
Unser Ziel: Jeder Mensch in Hanau soll die Möglichkeit haben, aus eigener Kraft voranzukommen – unabhängig von Herkunft, Status oder bisherigen Rückschlägen. Denn unser Verständnis vom Sozialstaat ist klar: Er ist kein Ruhekissen, sondern ein Sprungbrett.
Wir setzen auf ein Menschenbild, das auf Freiheit, Leistung und Eigenverantwortung basiert. Wer sich anstrengt, wer Verantwortung übernimmt, wer Teil der Gemeinschaft sein will, dem öffnen wir Türen. Gleichzeitig erwarten wir von jedem Einzelnen die Bereitschaft, Chancen zu ergreifen und einen Beitrag zu leisten. Denn soziale Gerechtigkeit entsteht nicht durch Gleichmacherei, sondern durch faire Chancen und verlässliche Regeln.
Mit dem „Haus rund um das Erwerbsleben“ (HrudEl) schaffen wir eine zentrale Schnittstelle für Arbeit, Bildung, Beratung und soziale Sicherung – unter einem Dach, aus einer Hand. Jobcenter, Agentur für Arbeit, Volkshochschule und städtische Stellen sollen hier eng verzahnt zusammenarbeiten, um Menschen effektiv zu unterstützen: beim Einstieg in den Arbeitsmarkt, bei der beruflichen Weiterbildung oder bei der Vermittlung sozialer Leistungen. Wer Hilfe braucht, soll sie bekommen – aber wer helfen kann, soll auch gefordert werden.
Gleichzeitig entwickeln wir mit dem neuen Sozial-Rathaus eine moderne Steuerungszentrale für kommunale Sozialpolitik – digital, transparent und verbindlich. Wir wollen die Langzeitarbeitslosigkeit in Hanau spürbar senken, soziale Teilhabe ermöglichen und individuelle Wege aus der Abhängigkeit schaffen. Das Hanauer Modell, das Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik intelligent zusammenführt, ist ein mutiger und richtiger Schritt – den wir datenbasiert evaluieren, konsequent optimieren und in echten Erfolg übersetzen wollen.
Der Fachkräftemangel trifft unsere Stadt ebenso wie viele andere Kommunen. Deshalb setzen wir auf gezielte Qualifizierung, berufliche Mobilität und frühzeitige Integration in Ausbildung und Beschäftigung – gerade für Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund. Dazu braucht es nicht nur individuelle Förderung, sondern auch starke Quartiere: Mit den Projekten der Sozialen Stadt wollen wir benachteiligte Stadtteile stabilisieren, Aufstieg durch Bildung ermöglichen und neue Perspektiven vor Ort schaffen.
Frühe Sprachförderung, gute Kitas, starke Schulen und verbindliche Bildungsangebote sind dabei der Schlüssel – für Kinder, Jugendliche und Familien. Gleichzeitig braucht es sichtbare Prävention und gelebte Perspektiven: Einrichtungen wie das Jugendzentrum Kesselstadt mit integriertem Box-Gym zeigen eindrucksvoll, wie Engagement, Sport und Wertevermittlung zusammenwirken. Solche Leuchtturmprojekte wollen wir finanziell stärken, baulich weiterentwickeln und in ein stabiles Netzwerk lokaler Akteure einbetten.
Wir setzen auf ein Hanau, in dem soziale Verantwortung nicht an der Stadtverwaltung endet – sondern von allen mitgetragen wird, die können. Ein Hanau, das Chancen ermöglicht statt Abhängigkeit verstetigt. Und ein Hanau, das Leistung belohnt, Aufstieg fördert und Menschen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleitet – verlässlich, partnerschaftlich und frei.
Unsere Ideen:
- Haus rund um das Erwerbsleben als Neustart der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik nutzen
- Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit durch ein System des Förderns und Forderns, bessere Vernetzung der Behörden und Qualifizierung für Engpassberufe
- Maßnahmen und Strukturen eng evaluieren und optimieren
- Jugendarbeit in Jugendzentren fördern
- Wohnungslosenhilfe im Franziskushaus und bei den Straßenengeln finanziell unterstützen und absichern
- Mit der Kreisfreiheit und der damit einhergehenden Zuständigkeit für ein eigenes Sozialamt besteht die Möglichkeit, auch im Bereich der Heranwachsenden und Erwachsenen aufsuchende Sozialarbeit (Streetwork) zu etablieren
- Im Rahmen der durch die Kreisfreiheit dazugewonnenen Aufgaben ist in eigenen Zuständigkeiten auch eine Kooperation von Sozialarbeit, psychosozialem Dienst, Wohnungshilfe und Ordnungsamt (Stadtpolizei) zur Reduzierung von Obdachlosigkeit und Verwahrlosung möglich und deshalb umzusetzen
- Durch die aufgrund der Kreisfreiheit Hanaus dazugewonnenen Verwaltungszuständigkeiten und politischen Gestaltungsmöglichkeiten in den Bereichen Soziales und Gesundheit ist die Einrichtung eines weiteren (vierten) Dezernates (Sozialdezernat) angezeigt
16. Familien in Hanau: Vielfalt leben – Freiheit ermöglichen
Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft – in all ihren Formen, Farben und Lebensmodellen. Ob alleinerziehend, Patchwork, verheiratet, verpartnert oder mehrgenerationell: Familie bedeutet Verantwortung, Fürsorge und Zusammenhalt. Für uns Freie Demokraten Hanau ist klar: Familienpolitik darf keine Lebensentwürfe vorschreiben – sie muss Möglichkeiten schaffen. Unser Anspruch ist eine Stadt, in der Familien frei entscheiden können, wie sie leben, arbeiten und ihre Kinder erziehen wollen – unterstützt, aber nicht bevormundet.
Wir setzen auf ein Hanau, das Familien durch klare Strukturen und pragmatische Angebote stärkt: mit wohnortnahen Kitas, die zu den Lebensrealitäten der Eltern passen, mit starken Schulen, die Zukunft ermöglichen, und mit einem flexiblen ÖPNV, der den Alltag erleichtert. Spielplätze, Parks und Naherholungsräume sollen gepflegt, sicher und attraktiv sein – als Orte der Begegnung und Erholung für alle Generationen.
Familie findet nicht nur im Privaten statt – sie lebt vom Miteinander im Stadtteil. Deshalb stärken wir das Vereinsleben, Sportangebote, kulturelle Formate und wohnortnahe Freizeitmöglichkeiten, die Kindern Chancen, Jugendlichen Orientierung und Eltern Entlastung bieten. Wo Gemeinschaft wächst, wächst Vertrauen. Und wo Vertrauen entsteht, wächst auch gesellschaftlicher Zusammenhalt.
Familienpolitik ist für uns konkrete Kommunalpolitik: bürgernah, vielfältig und frei von Ideologie. Wir setzen uns dafür ein, dass jede Familie – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Lebensform – in Hanau ihren eigenen Weg gehen kann. Nicht der Staat weiß, was gut für Familien ist – sondern die Familien selbst.
Zugleich denken wir Familienpolitik generationenübergreifend: Auch ältere Menschen – mit oder ohne Pflegebedarf – sollen aktiv am Leben in unserer Stadt teilhaben können. Barrierefreiheit, wohnortnahe Begegnungsorte und niedrigschwellige Unterstützungsangebote sind entscheidend dafür, dass sich alle Generationen in Hanau zu Hause fühlen.
Unser Ziel ist ein Hanau, das Familienfreiheit lebt – offen, pragmatisch und zukunftssicher. Für uns ist klar: Wer Familien stärkt, stärkt den Zusammenhalt unserer Stadt – heute und für kommende Generationen.
Unsere Ideen:
- Ausbau der Kindertagespflegeeinrichtungen und Schulbetreuungen in allen Altersstufen
- Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendangebots sowie für Familien wie Ferienprogramme, Feste, Veranstaltungen, Bildungsangebote
- Anwerbung von Projektentwicklern für Einrichtungen des betreuten Wohnens
- Bau von Mehrgenerationenhäusern in den Stadtteilen mit angeschlossenem Pflegeangebot bei Bedarf
17. Demokratie und Vielfalt: Freiheit bewahren – Zusammenhalt gestalten
Hanau ist eine Stadt, die weiß, was auf dem Spiel steht. Die rassistisch motivierten Anschläge vom 19. Februar 2020 haben tiefe Wunden hinterlassen – aber auch ein klares Signal gesendet: Wir lassen uns nicht spalten. Wir stehen zusammen – für Menschlichkeit, für Rechtsstaatlichkeit und für eine demokratische Gesellschaft, die Vielfalt nicht nur duldet, sondern lebt. Der Platz vor dem Haus für Demokratie und Vielfalt ist Mahnmal und Auftrag zugleich: Nie wieder Gleichgültigkeit – immer Verantwortung.
Für uns Freie Demokraten ist klar: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss geschützt, vorgelebt und täglich verteidigt werden – gegen Radikalisierung, gegen Populismus, aber auch gegen politische Trägheit. Dabei geht es nicht um staatliche Bevormundung, sondern um das Vertrauen in eine offene Gesellschaft, die vom freien Wort, der besseren Idee und dem respektvollen Miteinander lebt.
Wir stehen für ein Hanau, in dem Vielfalt aus der Mitte der Gesellschaft heraus gestaltet wird – nicht von den Rändern. Echte Teilhabe braucht keine Quoten oder Gesinnungstests, sondern Offenheit, Respekt und das gemeinsame Bekenntnis zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Toleranz ist für uns kein Freibrief für Beliebigkeit, sondern Haltung – und sie endet dort, wo andere eingeschüchtert, bedroht oder ausgegrenzt werden.
Das Haus für Demokratie und Vielfalt soll ein Ort der Bildung, Begegnung und Teilhabe werden – getragen von Initiativen, die für Gemeinsinn, Bildung, Engagement und bürgerschaftliche Verantwortung stehen. Wir wollen es zu einem offenen Forum für demokratisches Lernen, Ehrenamt und politische Bildung machen – und gleichzeitig klarstellen: Wer Demokratie bekämpft, hat dort keinen Platz.
Demokratie lebt vom Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb setzen wir auf Transparenz, auf institutionelle Verlässlichkeit und auf das Zulassen offener Debatten – auch bei kontroversen Themen. Eine starke Zivilgesellschaft braucht freie Medien, faire Diskurse und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. In einer Zeit zunehmender Polarisierung halten wir bewusst Kurs: für ein demokratisches Zentrum mit Haltung und Rückgrat.
18. Barrierefreiheit und Inklusion: Teilhabe ermöglichen, Lebensqualität sichern
Vielfalt zeigt sich auch im Umgang mit Menschen, die körperlich und/oder geistig eingeschränkt sind. Inklusion ist kein Sonderthema – sie ist Alltag. Wir wollen, dass alle Menschen in Hanau selbstbestimmt leben und gleichberechtigt teilhaben können – im öffentlichen Raum, in Bildungseinrichtungen, beim Arbeiten, Wohnen und in der Freizeit.
Deshalb setzen wir uns für den weiteren schrittweisen Ausbau der Barrierefreiheit in allen Bereichen ein: im Straßenverkehr, in städtischen Gebäuden, in Schulen, Kultureinrichtungen und Sportstätten.
Wir wollen mehr barrierearme Wohnangebote, digitale Unterstützungslösungen und aufsuchende Hilfsangebote – insbesondere für Menschen, die in ihrem Alltag auf Hilfe angewiesen sind.
Für uns ist klar: Eine starke Stadtgesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren verletzlichsten Mitgliedern umgeht. Unser Ziel ist ein Hanau, das niemanden zurücklässt – sondern allen die Freiheit gibt, ein selbstbestimmtes Leben in Würde und Sicherheit zu führen.
19. Energiepolitik in Hanau: bezahlbar denken, technologieoffen gestalten, mit Maß umsetzen
Die Energiekrise der vergangenen Jahre hat eines deutlich gemacht: Eine sichere, bezahlbare sowie klimafreundliche Energie- und Wärmeversorgung sind keine abstrakten Zukunftsfragen – sie sind zur Grundvoraussetzung für Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und sozialen Zusammenhalt geworden. Für uns Freie Demokraten ist klar: Nur mit einer realistischen, innovationsfreundlichen und technologieoffenen Energiepolitik lässt sich der Weg zur Klimaneutralität erfolgreich und sozial verträglich gestalten – in Hanau, in Hessen und in ganz Deutschland.
Hanau bringt dafür die besten Voraussetzungen mit: eine forschungsstarke Industrie, erfolgreiche Investitionen in Photovoltaik, ein wachsendes Netzwerk für erneuerbare Energien und wirtschaftliche Substanz, die bereit ist, in Fortschritt zu investieren. Hanau zählt bundesweit zu den Vorreitern im Solarausbau – und das ohne zusätzliche kommunale Auflagen oder Zwangsbewirtschaftung, sondern durch kluge Anreize, unternehmerische Freiheit, partnerschaftliche Zusammenarbeit und Markt. Diesen Weg wollen wir fortsetzen: Markt und Technologie statt Zwang und Ideologie – Ermöglichen statt Überfordern.
Die gesetzlich vorgeschriebene kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiges Instrument, um den Wandel strukturiert zu gestalten. Für uns ist aber auch klar: Diese Planung darf nicht zur Überforderung von Eigentümerinnen, Mietern oder Betrieben führen. Wir setzen uns für ein Wärme- und Energiekonzept ein, das sozial verträglich, wirtschaftlich sinnvoll und pragmatisch umsetzbar ist – mit echter Bürgerbeteiligung, frühzeitiger Beratung und einem klaren Blick auf die Machbarkeit. Wer saniert, modernisiert oder investiert, braucht Verlässlichkeit und Planbarkeit – keine Verunsicherung durch ständig neue Auflagen.
Zugleich wollen wir Hanau gezielt als Standort grüner Technologien profilieren: durch den weiteren Ausbau von Photovoltaik auf privaten und gewerblichen Bestandsflächen, durch digitale Energiemanagementsysteme, smarte Speicherlösungen und den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Industriepark Wolfgang.
Kreislaufwirtschaft, Ressourcenoptimierung und dezentrale Energieversorgung sind keine fernen Ziele, sondern reale Chancen für Standortqualität und wirtschaftliche Resilienz – wenn man sie nutzt.
Für uns Freie Demokraten ist klar: Energiewende gelingt dann, wenn sie nicht von oben diktiert, sondern vor Ort getragen wird. Wenn sie auf Freiheit und Innovation setzt – und die Menschen mitnimmt. Wir wollen Hanau zu einem Vorreiter für eine marktwirtschaftliche, technologieoffene und sozial faire Energiezukunft machen – zum Nutzen aller, die hier leben, arbeiten und investieren.
Unsere Ideen:
- Ausbau des kommunalen Fernwärmenetzes mit vermehrter Abwärmenutzung der entstehenden Rechenzentren
- Beratungsoffensive für Privathaushalte und Unternehmen im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung
- Ausbau des Photovoltaik-Beratungsangebots der Stadtwerke Hanau
- Ausbau des Strom- und Wärmenetzes für optimale Leistungsfähigkeit
- Machbarkeitsprüfung für den Bau eines Gaskraftwerks zur Energie- und Wärmesicherung lokaler Unternehmen und Rechenzentren
- Modernisierung des Trinkwassernetzes
- Unterstützung von Industrieunternehmen und Rechenzentren beim Umstieg auf Brennstoffzellentechnologie
